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Politik - Klagenfurt
Beatrix Obernosterer, Manuela Tertschnig, Alexander Gerdanovits, Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und LH Peter Kaiser bei der Ausstellungseröffnung Klagenfurt 500 © LPD/Peter Just

Ausstellung

Klagenfurt – Eine Stadt im Bild

Klagenfurt – In der Alpen-Adria-Galerie in Klagenfurt wurde am Donnerstagabend die Ausstellung "Klagenfurt - Eine Stadt im Bild" eröffnet. Seitens des Regierungskollegiums überbrachte Landeshauptmann Peter Kaiser Grußworte.

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„Kunst hat die Aufgabe wachzuhalten, was für uns Menschen so von Bedeutung und notwendig ist“, stellte Kaiser ein Zitat Michelangelos an den Beginn seiner Rede. Beim Gang durch die Galerie verharre man bei den Bildern, welche verschiedenste Ansichten der Stadt widerspiegeln würden. „Die Ausstellung zeigt auf wunderbare Art und Weise, wie sich die Landeshauptstadt über 500 Jahre entwickelt hat und setzt sich bewusst mit der Geschichte auseinander“, so Kaiser.

„Klagenfurt braucht keinen Vergleich zu scheuen“

Mit einem Lächeln stellte der Landeshauptmann auch fest, dass es manchmal von Vorteil sei, wenn ein Kaiser arm sei. „Mit dem Gabbrief Kaiser Maximillians 1518 an die Landstände begann der Aufstieg der Stadt. Heute braucht Klagenfurt keinen Vergleich zu scheuen“, betonte Kaiser.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz betone, dass es ein wichtiges Ziel des Jubiläumsjahres sei, die Klagenfurter Geschichte und die Besonderheiten auch Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und nahezubringen. Bei den unterschiedlichen und gemeinsamen Aktivitäten sollen sie für die Vergangenheit interessiert werden, aber auch an die Zukunft denken. „Gegenwart und Zukunft kann man nur gestalten, wenn man die Vergangenheit kennt. Es ist wichtig, in einer immer internationaleren Welt möglichst früh die eigene Landeshauptstadt kennenzulernen“, so die Stadtchefin.

Inspirationsquelle Klagenfurt

Über die thematisch aufgebaute Ausstellung informierte Alexander Gerdanovits von der Sammlungsverwaltung der Stadtabteilung Kultur. „Klagenfurt war eine Inspirationsquelle für die Künstlerinnen und Künstler“, so der Ausstellungskurator. Kulturamtsleiterin Manuela Tertschnig dankte den Ausstellungs- und Kooperationspartnern Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK), dem Landesmuseum und Landesarchiv und der Universität Klagenfurt.

Kunst der Jahrhunderte

Die Ausstellung ist die Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungsreihe aus Anlass des 500 Jahre-Jubiläums der Landeshauptstadt, welches am 24. April 2018, mit einem Festakt begangen wird. In den Räumlichkeiten der Galerie sind Werke aus der stadteigenen Kunstsammlung, ergänzt durch private und öffentliche Leihgaben zu sehen. Neben bekannten Kupferstichen von Merian und Valvasor aus dem 17. Jahrhundert kann man beim Rundgang Werke aus dem 19. Jahrhundert ( Markus Pernhart, Viktringer Künstlerkreis) des 20. Jahrhunderts und von zeitgenössischen Künstlern (Eduard Manhart, Otto Bestereimer, Willi Zunk, Herbert Böckel, Pepo Grabner, Adolf Christl, Utho Christl, Karl Bauer, Felix Esterl, Maximilian Florian, Maria Lassnig, Werner Berg, Ernst Cernjak, Ernst Gradischnig und Ilse Mayr) bewundern.

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