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Leute - Klagenfurt
LH Peter Kaiser und Roland Streiner auf der Pressekonferenz zum Thema: einer privaten Musik-Universität in Kärnten
LH Peter Kaiser und Roland Streiner auf der Pressekonferenz zum Thema: einer privaten Musik-Universität in Kärnten © LPD Bauer

Das "Konse" soll eine Privatuni werden.

Weitere Uni für Klagenfurt?

Klagenfurt – Kärnten und Klagenfurt könnten bald eine zweite Universität bekommen. Der Akkreditierungsantrag ist fertig und wird nun bei der AQ Austria eingereicht. Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Konservatoriumsdirektor Roland Streiner informierten darüber heute, Freitag, in einer Pressekonferenz im Klagenfurter Konzerthaus.

 2 Minuten Lesezeit (294 Wörter) | Änderung am 26.01.2018 - 18:52

Kaiser betonte, dass das „Konse“ bereits jetzt eine großartige Einrichtung und Erfolgsgeschichte sei. Bisher habe es aber nicht gelingen können, Kooperationen in Bezug auf die Erlangung der akademischen Reife abzuschließen. Daher habe die Landesregierung im Juli des Vorjahres den Grundsatzbeschluss gefasst, das Konservatorium zu einer Privatuni des Landes Kärnten „upzugraden“.

Hannah Senfter, LH Peter Kaiser und Roland Streiner auf der Pressekonferenz

Hannah Senfter, LH Peter Kaiser und Roland Streiner auf der Pressekonferenz - © LPD Bauer

Das Konservatorium soll akademisiert werden

Wie der Landeshauptmann erläuterte, verlassen viele Studierende des Landeskonservatoriums Kärnten, um woanders einen akademischen Abschluss zu machen. Durch die voraussichtlich bald mögliche Überführung der Studierenden in den universitären Betrieb, könnten hier aber bereits 2020 die ersten akademischen Abschlüsse erfolgen. „Wir wollen die Jugend Kärntens bestens qualifizieren“, betonte der Bildungsreferent. Für die Regierungssitzung am Mittwoch kündigte Kaiser den entsprechenden Regierungsbeschluss zur Akademisierung des Landeskonservatoriums an.

Meilenstein für die Kärntner Musikausbildung

Direktor Streiner sprach von einem Meilenstein für die Musikausbildung in Kärnten. Die Schwerpunkte der Privatuniversität sollen die Lehre in der Aufführungskunst und interdisziplinären Musikpädagogik sein. Ganz neu dazu komme der Forschungsbetrieb, in dem man u.a. mit der Alpen-Adria-Universität, dem Musil-Institut für Literaturforschung und Einrichtungen im Alpen-Adria-Raum kooperieren wolle. Man sichere die Studiendurchlässigkeit und schaffe neue Berufschancen für die gleichbleibende Zahl von 400 Studierenden. In Zusammenarbeit mit den Musikschulen des Landes wolle man zudem junge Talente über eine Begabungsakademie auffinden und fördern.

Zwei Studiengänge für Bachelor und Master

Wie der Direktor ausführte, wird der Akkreditierungsprozess voraussichtlich bis November/Dezember 2018 dauern. Erwartet wird auch ein Vorortbesuch von Gutachtern. Geplant sind zwei Studiengängen, die mit den akademischen Graden Bachelor bzw. Master abgeschlossen werden können.

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