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Aktuell - Villach
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die verletzte Schifahrerin mit dem Rettungshubschrauber in das LKH Villach geflogen. © Philipp Schwegler - Photography

Frau unbestimmten Grades verletzt:

Schifahrerin von Liftbügel am Kopf getroffen

Gerlitzen – Am 28. Jänner gegen 11.30 Uhr kam es zu einem Schiunfall auf der Gerlitzen. Eine Schifahrerin wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.

 1 Minuten Lesezeit (193 Wörter)

Die 39-jährige Schifahrerin aus dem Bezirk Villach-Land fuhr im Schigebiet Gerlitzen mit ihren beiden Kleinkindern im Gipfelbereich von der Neugarten-Bergstation kommend in Richtung Gipfelhaus. Als sie den Durchlass der Holzrampe betrat, über welcher sich der Auslauf eines Schleppliftes befindet, wurde sie von einem noch ausgezogenen Bügel des Schleppliftes unterhalb des Helmes auf der Stirn getroffen, kam zu Sturz und war kurzfristig bewusstlos.

Nach Erstversorgung durch die verständigte Pistenrettung wurde die unbestimmten Grades verletzte Frau vom Rettungshubschrauber „Alpin 1“ in das LKH Villach geflogen.

Bügel zu spät losgelassen

Bei den Erhebungen wurde von einem Liftwart angegeben, dass er auf dem Überwachungsmonitor gesehen habe, dass sich ein noch nicht eingezogener Bügel in Fahrtrichtung rechts neben der Rampe befand und er aus diesem Grunde sofort den Not-Stopp betätigt habe, worauf der Bügel eingezogen worden sei. Der Schlepplift sei zu diesem Zeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von 3 Meter/Sekunde gefahren. Laut der Aussage des Liftwartes besteht der Verdacht, dass ein Schifahrer seinen Bügel nicht bestimmungsgemäß vor der ersten Sicherungsstange beim Ausstieg losgelassen hat, woraufhin sich der betreffende Bügel außerhalb der Holzrampe befand und die Frau am Kopf traf.

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