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Aktuell - Villach
Hintergrund
Safet Sajo Budimlic, Daniel Jury, Jakub Hasic und Rene Gajsek © 5min.at

Schneefall:

Im Einsatz für unsere Sicherheit

Villach Stadt und Land – Der Schnee kehrte zurück. Wenn auch nicht in den vorhergesagten Mengen. Trotzdem sorgt er für rutschige Straßen und einige Sperren. So musste heute Vormittag auch der Waldfriedhof in Villach gesperrt werden. Gefahren gibt es aktuell auch auf teilweise gefrorenen Gewässern.

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Schneeräumung in Villach

Neben der ASFINAG, welche mit 43 Fahrzeugen für freie Autobahnen sorgt, sorgen in Villach unter anderem die Mitarbeiter der Firma Mössler für freie Straßen. Neben weiteren privaten und städtischen Kräften. Das Team, bestehend aus Safet Sajo Budimlic, Daniel Jury, Jakub Hasic und Rene Gajsek, erklärt: „Wir sind sehr Stolz auf unsere Arbeit und seit fünf Jahren im Einsatz“. Pro Fahrzeug werden zwei Männer eingeteilt, bis zu 13 Stunden, inkl. Pausen, dauert eine Schicht. Im Einsatzgebiet in und rund um Villach liegen aktuell bis zu 30 cm Neuschnee. Zwar weniger wie erwartet, aber trotzdem genug Arbeit für alle Kräfte.

„Uns macht der Job Spaß! Wir werden von unserer Firma und der Stadt Villach unterstützt und motiviert“, so das Team. Oft wird Bereitschaft verlangt. Dann sind sie innerhalb von 45 Minuten einsatzbereit. „Wir machen unseren Job gerne, es ist eine Abwechslung zum normalen LKW-Job.“

Safet Sajo Budimlic, Daniel Jury, Jakub Hasic und Rene Gajsek - © 5min.at

Gefahren bei Bäumen

Die anhaltenden Schneefälle sind für viele Bäume im Raum Villach eine schwere Belastung. Der Waldfriedhof musste heute, Samstag, bis 11 Uhr sogar gesperrt werden. In dieser Zeit entfernt das Stadtgartenamt abgebrochene Äste, die für Friedhofs-Besucher gefährlich werden könnten. Auch in anderen Bereichen sollte man unter Bäumen acht geben. Der aktuell schwere Schnee könnte für den einen oder anderen Ast zu viel sein.

Gefahren am Eis

Was tun wenn man im Eis einbricht? Aktuell dürften tragfähige Eisdecken im Bezirk kaum zu finden sein. Es besteht oftmals Lebensgefahr. Die Wasserrettung Villach übte vor Kurzem das korrekte Verhalten. Wichtig ist, dass man Ruhe bewahrt. In tiefen Gewässern stehen die Chancen schlecht sich selbst aus der Lage zu befreien. Die Eiskanten brechen meist weg oder sind zu rutschig. Rufen sie laut um Hilfe. Sollte das Eis dick genug sein versuchen sie sich langsam vorzuarbeiten. Schlagen sie mit Ellebogen oder Fäusten das Eis ein. Wenn sie es auf das Eis schaffen verteilen sie ihr Gewicht möglichst gleichmäßig. Eines gilt für Ersthelfer bei jeder Eisrettung: Zuerst die Feuerwehr rufen. Nicht selbst auf das nicht tragfähige Eis gehen.

Wichtig: Wenig bewegen. Jede Bewegung verbraucht Energie. Es droht eine Unterkühlung und sie verlieren wertvolle Zeit bis Hilfe eintrifft.

Tipps:

  • Prüfen Sie, ob das Eis trägt bevor Sie es betreten
  • Beachten Sie Warnhinweise und Verbotsschilder
  • Verlassen Sie sofort die Eisfläche wenn Sie knacken hören oder dunkle Stellen wahrnehmen
  • Versuchen Sie sich in Richtung Ufer vorzuarbeiten, sollten Sie selbst einbrechen
  • Rufen Sie sofort die Feuerwehr, wenn Sie Eingebrochene sehen
  • Achten Sie bei Rettungsversuchen auf Ihre eigene Sicherheit, auch bei Tieren
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