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Ab sofort kann das Wasser wieder ohne Bedenken verwendet werden © KK

Keine Bedenken mehr:

Tschinowitsch: Trinkwasser ab sofort wieder freigegeben!

Tschinowitsch/Turdanitsch – Die Stadt Villach hat heute, am 7. Februar 2018, das Trinkwasser in Tschinowitsch-Turdanitsch offiziell wieder freigegeben. Hier gibt es genauere Informationen dazu.

 3 Minuten Lesezeit (370 Wörter)

Wasser kann ohne Bedenken verwendet werden

Neue Information zur Frage des Trinkwassers in Turdanitsch – Tschinowitsch: Die Behörde hat heute das Trinkwasser wieder offiziell freigegeben. Wörtlich heißt es in dem Schreiben, das an den Wasserverband Faaker See erging: „[…] Daher bestehen aus Sicht der Lebensmittel- und auch der Gesundheitsbehörde aktuell keine Bedenken mehr, die getroffenen Maßnahmen, nämlich das Verbot der Nutzung des Leitungswassers als Trinkwasser und die Vermeidung des Verwendens von Wasser zum Duschen und Baden von Kleinkindern und älteren, gesundheitlich eingeschränkten Personen, aufzuheben. Ab sofort darf daher das Wasser aus der Wasserversorgungsanlage des Wasserversorgungsverbandes Faaker-See-Gebiet wieder uneingeschränkt zu Trink- und Nutzwasserzwecken verwendet werden.“

Zur Begründung gibt die Behörde unter anderem an, dass laut Österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) alle ermittelten Messwerte zu den bestimmten Parametern „[…] weit unter den Richtwerten für Trinkwasserqualität der WHO lagen. Nach dieser Expertise ist mit keinen erhöhten Gesundheitsrisiken durch diese Stoffe zu rechnen. Selbst wenn die Konzentration um das 100-fache über den gemessenen Werten gelegen wäre, würde der Wert noch immer unter dem WHO-Trinkwasserrichtwert liegen[…].“

Gesundheitsschädlichkeit ist ausgeschlossen

Die Beurteilung der gefundenen Spuren von BTEX (Benzol/Toluol/Ethylbenzol/Xylol) durch das Institut für Lebensmittelsicherheit Kärnten erfolgte aufgrund der Leitlinie „Umgang mit nicht geregelten Fremdstoffen im Trinkwasser“. Die Beurteilung dieser Werte erfolgte auf Basis der Richtlinie der WHO und ergab, dass eine Gesundheitsschädlichkeit der Trinkwasserprobe zum Zeitpunkt der Probenahme hinsichtlich der untersuchten Parameter ausgeschlossen werden kann. Auch wurde attestiert, dass die vorliegende Wasserprobe im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht.

„Dies ist natürlich eine äußerst positive Nachricht für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Jetzt gilt es aber, rasch weitere Maßnahmen zu ergreifen, sowohl was die Maßnahmen zur Modernisierung entsprechend dem Stand der Technik betrifft, als auch eine Erstellung eines Notfallkonzeptes und die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Bürgermeister Günther Albel.

Warten auf Entscheidung

Unterdessen berät der Wasserversorgungsverbandes Faaker See über personelle und organisatorische Konsequenzen (wir haben berichtet). Nähere Details sollen noch folgen.

Laborbericht zum Download

Den genauen Bericht kann man sich hier ansehen:

AGES Bericht

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