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Wirtschaft - Klagenfurt
Die Förderzusage für das GH Ogris überbrachte LR Christian Benger persönlich. © Büro LR Benger

Mehr Qualität, mehr Wertschöpfung:

Förderaktion für heimische Wirts­häuser

Klagenfurt – Eine einfache und unbürokratische Förderaktion für Kärntens Wirtshäuser hat LR Christian Benger Ende 2017 auf die Beine gestellt. Das Ziel war klar: Qualitätsschub für heimische Gastgärten und -stuben.

Die Erneuerung der Gastgärten und Gaststuben wird gefördert. „Mit dieser Förderkation können unsere Wirte in die Qualität investieren. Unter dem Motto Holz statt Plastik sollen die Gastgärten in den Tälern und Gemeinden neu gestaltet werden können. Die Gastgärten sind das sichtbare Aushängeschild der Gasthäuser“, erklärt Benger die Förderaktion. Aber auch die Theke und die Gaststube sind wichtiger Kommunikations-Treffpunkt im Gasthaus selbst. „Wo man gemütlich sitzt, sitzt man gerne länger. Die Aktion läuft nicht über den KWF, sondern unbürokratisch über das Wirtschaftsreferat des Landes“, so Benger.

Förderaktion verdoppelt

Und genau die Einfachheit der Förderaktion bringt den Nutzen. Waren ursprünglich 70.000 Euro reserviert, wurde die Aktion nun auf Grund des Andrangs auf 150.000 Euro aufgestockt.
Damit investieren die heimischen Wirte über 500.000 Euro in ihre Gastgärten und Gaststuben. 155 Mitarbeiter werden von den Antragstellern beschäftigt. „Und jede Investition in einen Betrieb ist eine Sicherung des Standortes und damit der Arbeitsplätze“, betont Benger. Die Förderquote beträgt 50 Prozent, maximal jedoch 4.000 Euro.

Persönliche Übergabe der Förderzusagen

Am Freitag überbrachte Benger die Förderzusagen einigen Betrieben im Bezirk Klagenfurt Land persönlich. Im Gasthaus Hambrusch in Grafenstein investiert Inhaber Martin Hudelist in neue Tische und Stühle im Wintergarten.

Rudolf Tomaschitz-Türk, Inhaber vom Gasthaus Zenkl in Gallizien hat 8.000 Euro in die Hand genommen, um die Terrasse des Gasthauses zu erweitern und um Holztische und -Sessel aufzustellen. Das Gasthaus ist bekannt, weil es in der Nähe des Wildensteiner Wasserfalls liegt.

Auch Johann Ogris investiert in sein Gasthaus in Ludmannsdorf in den Gastgarten und Kinderspielplatz rund 10.000 Euro.

Mehr Qualität, mehr Wertschöpfung

„Alles, was einfach geht, wird gerne angenommen und löst einen Impuls aus. Denn unsere Wirte sind bereit, in die Qualität zu investieren. Trotzdem gibt es klare Richtlinien und Vorgaben für die Förderaktion und ein Ziel: mehr Qualität, mehr Wertschöpfung in den Tälern und Gemeinden“, so Benger. Die Investitionsschwelle der Förderaktion ist bewusst niedrig gehalten, da diese Investitionen in den Gasthäusern oft keine sehr hohen Summen beinhalten und deshalb Wirte aus vielen Förderrichtlinien herausfallen. „Was wären unsere Dörfer ohne Wirte? Das ist für das gesellschaftliche Zusammenleben vor Ort wichtig aber auch für den Tourismus relevant!“, erklärt Benger.

Attraktive Gastgärten im Frühling

Das Ziel der Förderung ist, jetzt die Investitionen zu ermöglichen, damit im Frühling attraktive Gastgärten sichtbar werden. Daher ist die Förderung in Höhe von 50 Prozent der Investition ein besonderer Anreiz. Gefördert werden qualitätssetzende Maßnahmen, die die Attraktivierung des Ambientes mit überschaubaren, aber wirksamen investiven Maßnahmen zum Ziel haben. Bevorzugt werden qualitativ hochwertige Materialien, wie z.B. heimische Hölzer.

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