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28.01.2018 - 12:18Bla Bla beim Gurkerwirt!19.02.2017 - 22:12Tausende Besucher zum Faschingsumzug erwartet
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© Thomas Hude

Kritik am Umzug:

Klagenfurt in der Faschings­krise?

Klagenfurt – Über 150 Gruppen machten in Villach den Faschingsumzug zu einem Event der Sonderklasse. Zehntausende Teilnehmer füllten die Straßen rund um die Innenstadt. Und in Klagenfurt? Viele Zuseher sind enttäuscht. Doch liegt es nicht an den Klagenfurtern und Klagenfurterinnen selbst einen tollen Umzug zu organisieren?

 3 Minuten Lesezeit (384 Wörter)

„Enttäuschend“, „Eine Schande“, „Kein Vergleich“ sind nur einige der Wortmeldungen, die aktuell rund um den Faschingsumzug in Klagenfurt durch die Gassen hallen. Auch in den sozialen Medien kommt der Umzug nicht gut weg. Zu wenige Fahrzeuge, zu wenige Teilnehmer und heuer erstmals neu. Für viele auch am „falschen“ Tag. Und überhaupt, der „Bierwagen“ fehlt. Aufgrund der geringen Anzahl an Wägen verkümmere der Umzug auch zu einer Pizza-Werbeveranstaltung und Politikshow. So zumindest der laut schreiende Teil der Besucher. Immer mit einem neidischen Blick nach Villach.

Von Dienstag auf Samstag verlegt

Die Waidmannsdorfer Faschingsgilde organisiert jedes Jahr mit viel Engagement den Faschingsumzug der Landeshauptstadt Klagenfurt. In den vergangenen Jahren wurde der Faschingsumzug immer am Faschingsdienstag durchgeführt. Mit der diesjährigen Entscheidung, den Umzug am Samstag zu veranstalten, stellt man sich natürlich direkt der etablierten Narren-Konkurrenz aus Villach. Womöglich ein unbezwingbarer Gegner? Sind die Villacher doch weit Faschings-Erfahrenen und besser organisiert. Die Änderung bietet den KlagenfurterInnen jedoch auch die Möglichkeit, den Faschingsumzug am Wochenende voll und ganz zu genießen. Eine gute Entscheidung? Ist doch der Villacher Umzug seit Jahren für viele aus Kärnten ein Event-Must-Have. Doch lebt auch der Umzug in Klagenfurt vom Engagement der Bewohner.

Kurz vor Start in Klagenfurt

Kurz vor Start in Villach

Wer ist der Schuldige?

Trotz aller Kritik am Umzug darf nicht vergessen werden, dass die Teilnehmer sich mit Kostümen und Wägen sehr viel Mühe gegeben haben und sicherlich auch 2019 geben werden. Liegt es nicht an uns Klagenfurtern, die immer neidisch nach Villach blicken, dem Umzug zu mehr Relevanz zu verhelfen? An einem Strang zu ziehen? Während man in Villach bereits die Pläne für 2019 schmiedet. Während dort vermutlich noch immer gefeiert wird.

Kritik an Flüchtlingssketch

Auch die Klagenfurter Stadtrichter kämpfen aktuell mit schlechter Presse und einem regelrechten Shitstorm rund um einen Flüchtlingssketch. Die CARITAS prüft sogar rechtliche Schritte.

„Wir haben immer wieder Nummern, die polarisieren. Sollten wir übers Ziel hinausgeschossen sein, dann tut uns das leid“, sagte „Stadtrichter“-Sprecher Siegfried Torta.

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