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Spannendes Jahr 2018:

Auch der ATX lässt Federn

Wien – In den letzten Tagen haben die großen Aktienindizes dieser Welt ein gutes Stück ihres Wertes verloren. Egal ob man den Blick in Richtung USA, China, Japan oder Deutschland wendet, die Leitindizes beklagen Verluste von durchschnittlich zehn Prozent. Dem konnte sich auch der ATX nicht entziehen.

 2 Minuten Lesezeit (285 Wörter) | Änderung am 23.04.2018 - 13:05

In den vergangenen 12 Monaten kannten die Börsen nur eine Richtung – es ging steil bergauf. Das lag hauptsächlich an zwei Faktoren. Zum einen geht es der Weltwirtschaft mit jedem Monat besser. So konnte die hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone schrittweise zurückgefahren werden, während in den USA sogar annähernd Vollbeschäftigung herrscht. Auch die chinesische Konjunktur hat wieder an Fahrt gewonnen und so waren die Aktienmärkte vielerorts in Jubelstimmung. Zum anderen trug auch das nach wie vor sehr niedrige Zinsniveau zum fast schon ebenmäßigen Anstieg der Leitindizes bei.

Starke Konkurrenz

Doch in den letzten Tagen waren an den weltweiten Aktienbörsen stärkere Korrekturen von täglich mehreren Prozent zu beobachten. Während die Tageszeitungen hierbei sofort von Panik an den Märkten sprachen, warnen Experten vor überhitzten Reaktionen. Immerhin war der rund zehnprozentigen Korrektur der vergangenen Tage auch ein fast beispielloser Anstieg vorangegangen. Allein im letzten Jahr stieg der österreichische Leitindex ATX um über 30 Prozent. Insofern kann der Rückgang um neun Prozent sogar als gesund bezeichnet werden. Nach einem derartigen Bullenmarkt sind Gewinnmitnahmen auch angesichts des in den USA wieder allmählich steigenden Zinsniveaus durchaus kein Grund zur Besorgnis. Doch Anleger sollten sich auf ungemütlichere Zeiten gefasst machen. So ruhig wie 2017 wird es an den Börsen in diesem Jahr nicht bleiben.

Wer in den jüngsten Kursrückgängen aber doch das Signal für eine längere Phase fallender Kurse sieht, der kann seine Position beispielsweise mit Optionen oder durch den CFD Handel absichern. Mit beiden Instrumenten kann man auch auf fallende Kurse setzen und somit Gewinne erzielen. Allerdings sollte man sich mit diesen Instrumenten gut auskennen und vorsichtig mit der Hebelwirkung dieser Wertpapiere arbeiten.

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