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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
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Umfrage

Bist du stolz auf deinen Arbeitgeber?

Klagenfurt/Villach – Bist du stolz auf deinen Arbeitgeber? So lautete die Frage, die karriere.at 560 Usern auf Seiten der Arbeitnehmer per Online-Voting stellte. Das Stimmungsbild zeigt: Nur jeder Vierte würde den eigenen Arbeitgeber ohne Einschränkung weiterempfehlen. Führungskräfte und HR-Manager stehen wesentlich stärker hinter ihrem Arbeitgeber.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter)

23 Prozent – also jeder vierte Arbeitnehmer – stehen laut Online-Befragung voll und ganz hinter ihrem Arbeitgeberunternehmen und würden dieses auch jederzeit weiterempfehlen.  Knapp jeder Dritte (30 Prozent) hat lediglich Kleinigkeiten auszusetzen, während ein Viertel (25 Prozent) etwas kritischer ist und meint, die eigene Firma sei „wie tausende andere auch“. Besonders hart gehen 22 Prozent mit ihren Arbeitgebern ins Gericht. Sie sagen: „Ich arbeite hier nur wegen des Geldes“.

Führungskräfte und HR-Manager sehen Arbeitgeber positiv

Deutlich positiver sind Führungskräfte und HR-Manager ihren Arbeitgebern gegenüber eingestellt. Ganze 38 Prozent der 165 Umfrageteilnehmer auf Unternehmensseite würden ihre Firma voll und ganz weiterempfehlen. Weitere 34 Prozent sind immerhin noch „grundsätzlich stolz“ und bemängeln nur Kleinigkeiten. Ein Fünftel (20 Prozent) sagt, dass ihr Arbeitgeber nicht aus der Masse heraussticht und wie tausende andere sei. Lediglich 8 Prozent der Unternehmensvertreter sagen, dass Geld – und keinesfalls Stolz auf den Brötchengeber – ihr einziger Antrieb ist.

Eigene Mitarbeiter sind die wichtigsten Unternehmensbotschafter

„Es zeigt sich sehr deutlich, dass Stolz auf den Arbeitgeber untrennbar mit Eigenverantwortung, Wertschätzung und Gestaltungsspielraum im individuellen Aufgabengebiet zusammenhängt. Arbeitnehmer, die lediglich ihre Aufgaben erledigen müssen und keine Chance haben, sich weiter zu entwickeln, sehen sich selbst auch nicht als Teil der Gesamtorganisation. Wenn man bedenkt, dass die eigenen Mitarbeiter die glaubhaftesten und somit wichtigsten Unternehmensbotschafter sind, kann das fatale Auswirkungen auf eine Arbeitgebermarke haben“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Abstimmungsergebnis.

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