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Das solltest du beachten:

Autowinter ade – Frisch in den Frühling

Österreich – Die kalte Jahreszeit macht Mensch und Maschine zu schaffen. Umso schöner ist jetzt der Start in die wärmere Jahreszeit. Aber bevor die Saison richtig losgeht, sollte der Wagen gründlich in Augenschein genommen werden, denn der Winter hat seine Spuren hinterlassen.

 4 Minuten Lesezeit (519 Wörter)

Hinterlassenschaften der vergangenen Jahreszeit – Spurensuche

Die kalten und nassen Tage, sowie der mit Salz und Splitt versetzte Straßenschmutz greifen den Unterboden und den Lack des Fahrzeugs an. Aber auch weniger sichtbare Teile des Wagens wie Bremsen, Dichtungen an Türen und Fenstern sind durch den Winter angegriffen. Gerne werden die Wischerblätter übersehen, aber gerade sie litten unter Schnee und Eis: sie sind rissig, porös und spröde. Die Schlüssellöcher sind durch Salz und Schmutz schwergängig geworden und drehen schlecht. Nicht zuletzt hat auch das Wageninnere – besonders Teppichauslagen (aber vor allem auch der darunterliegende Teppichboden), die Türverkleidungen und das Cockpit unter den widrigen Witterungsbedingungen gelitten. Last but not least schadet der Blick auf den Ölstandanzeiger – trotz vielleicht noch nicht überschrittenen Kilometerintervalls – nicht.

Das Meiste selber machen

Erfreulicherweise sind fast alle zu erledigenden Arbeiten ohne fremde Hilfe zu meistern. Alles nötige Material befindet sich im Haushalt oder kann im nahegelegen Baumarkt eingekauft werden. So stehen zu Hause alte Tücher, Baumwolllappen, Küchentücher, Glasreiniger, Zeitungspapier, handelsübliche Haushaltsreiniger mit wenig Alkohol und Shampoo in der Regel griffbereit. Der Baumarkt hält Motorenöl und häufig auch ein Sortiment Wischerblätter bereit. Wer sich oft mit dem Auto beschäftigt, kann einen praktischen Werkzeugwagen anschaffen und alle Tools darin sortieren.

Teuer aber effektiv – die Waschanlage

Auch auf dem eigen Grundstück ist davon abzuraten das Fahrzeug von Hand zu waschen und empfiehlt es sich, gerade zum Saisonstart eine Waschanlage aufzusuchen. Es muss nicht das teuerste Programm gekauft werden – Superschaum und Extrapolish versprechen viel und halten wenig – stattdessen sollte eine Unterbodenreinigung mit gebucht werden. In der Waschanlage wird der salzige Winterschmutz von der Karosserie und auch von der Unterseite des Wagens entfernt. Eventuell nicht beseitigte Aufkleberreste oder hartnäckiger Schmutz können dann zu Hause mit etwas Essig abgetragen werden.

Innenraumpflege – zeitintensiv aber nötig

Die Innenseiten der Scheiben werden mit Glasreiniger und Küchentüchern von Nikotin und anderen Ablagerungen befreit. Hier empfiehlt es sich etwas Zeit zu investieren, denn die ersten Sonnenstrahlen bringen Schlieren und Restschmutz besonders an der Windschutzscheibe an den Tag. Auch kann hier mit Zeitungspapier gearbeitet werden, mit dem sehr gute Ergebnisse zu erzielen sind. Nach dem Entfernen der Bodenmatten und dem gründlichen Absaugen aller Teppichflächen sollte nach Bodenfeuchtigkeit gesucht werden. Ist der Bodenbelag klamm, kann mit einem Schälchen handelsüblichem Luftentfeuchter Abhilfe geschaffen werden. Türverkleidungen und Armaturen werden mit einer sanften Seifenlauge gereinigt und danach eventuell mit Innenraum-Kunststoffpolitur auf Hochglanz gebracht. Zeigen sich auf den Polstern Flecken, kommt nicht verdünntes Shampoo zu Einsatz: Dünn aufgetragen und nach dem Trocknen mit einem feuchten Lappen abgewischt, beseitigt es eine Großzahl unschöner Flecken. Bei unangenehmen Gerüchen hilft eine mit Kaffee gefüllte Schale, die über Nacht im Fahrzeug aufgestellt wird.

Letzte Schritte

Alle Dichtungen im Bereich der Türen sind zum Beginn der warmen Jahreszeit auf Elastizität und Dichtigkeit zu prüfen. Das Wischwasser nachfüllen, nun noch die Winterreifen gegen die Sommerreifen tauschen und los geht es in den Frühling.

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