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Unser Wasser – was für ein Gut © Maibachl/Warmbad Villach

Das weiße Gold muss öffentliches Gut bleiben.

„Unser Kärntner Trinkwasser muss geschützt werden!“

Kärnten – Unser Trinkwasser soll in die Verfassung kommen. Das würde das Kärntner Wasser langfristig auch für künftige Generationen absichern. Findest du das gut?

 3 Minuten Lesezeit (418 Wörter) | Änderung am 16.02.2018 - 16:47

Wir Kärntner dürfen stolz sein. Wir haben eine hohe Lebensqualität. Dazu zählt auch unser wertvolles Wasser. Sauberes Trinkwasser ist eine natürliche Ressource wie Luft und Sonnenlicht und Teil der Daseinsvorsorge. Im Jahr 2010 wurde das Recht auf Wasser von der UNO zum Menschenrecht erklärt. Dass wir heimisches Trinkwasser in höchster Qualität zur Verfügung haben, da dürfen wir dankbar sein. Vielen anderen Ländern geht es nicht so. Damit es auch in Zukunft so bleibt und unser Wasser geschützt bleibt, gibt es nun folgenden Vorschlag.

Unser Wasser könnte durch die Verfassung geschützt werden - © Pixabay

Schutz: Trinkwasser in die Verfassung schreiben

Das Kärntner Trinkwasser soll für Generationen gesichert werden und deswegen soll es in den Verfassungsrang erhoben sowie eine Wasser-Charta erstellt werden. „Kärnten zum Land mit der höchsten Lebensqualität zu machen ist ein ambitioniertes Anliegen und umfasst eine breite Palette an Maßnahmen und Aufgabengebieten“, erläutert Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen der vierten SPÖ-Pressekonferenz. Eine besondere Bedeutung in diesem Maßnahmenpaket kommt der langfristigen Sicherung des Kärntner Trinkwassers zu. „Das Trinkwasser ist das weiße Gold des dritten Jahrtausends und – auch global gesehen – das wichtigste aller Lebensmittel.“ 

 „Wasser ist öffentliches Gut und muss öffentliches Gut bleiben“

LH Kaiser meint weiter: „Der Anspruch aller Kärntnerinnen und Kärntner auf dessen Nutzung soll mit der Kärntner Wassercharta in den Verfassungsrang erhoben und so mit dem größtmöglichen Schutz abgesichert werden. Nur wenn wir mit Mut und Weitsicht handeln und allen Privatisierungsbestrebungen geschlossen entgegentreten, können wir das Kärntner Wasser für künftige Generationen absichern.“ Was hältst du davon? Stimme auf unserer Facebookseite ab!

Was noch getan wird…

Peter Stauber, Präsident des Kärntner Gemeindebundes: „Es gibt Gemeinden, die Probleme mit der Wasserversorgung haben, weil sie zu wenig Trinkwasser vor Ort haben. Hier gilt es funktionierende Versorgungslinien zu bauen.“ Daher sei die Errichtung einer kärntenweiten Wasserschiene definitiv unterstützenswert. Das zweite Problemfeld laut dem Gemeindebund-Präsidenten ist die Erhaltung der Leitungen, die größtenteils zwischen 40 und 70 Jahren alt sind.  Herwig Töscher, stellvertretender Geschäftsgruppenleiter: „Die Stadt Villach habe mit einer mutigen politischen Entscheidung die Sicherheit der Ressource Wasser für Villach gewährleistet, indem der Dobratsch als der „Wasserspeicher“ der Stadt vom Tourismusgebiet zum Natur- und Schutzgebiert rückgebaut wurde. 

Heute wurden im Zuge der Pressekonferenz viele Vorschläge präsentiert - © KK

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