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Politik - Villach & Klagenfurt
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Positives Haushaltsergebnis

Kärntner Gemeinden haben geringste Pro-Kopf-Verschuldung

Kärnten – Ein gutes Zeugnis stellt die Gemeindeaufsicht den Kärntner Kommunen aus: Sie konnten zuletzt erneut ein positives Haushaltsergebnis erreichen und sowohl Schulden als auch Haftungen reduzieren.

„Kärntens Gemeinden sind mit Unterstützung des Landes wichtige Investoren, sorgen so für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung. Gleichzeitig wirtschaften sie sparsam und nachhaltig“, sagte Gemeinde- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Samstag. Laut einem aktuellen Bericht der Abteilung 3 – Gemeinden und Raumplanung des Landes Kärntens, schlossen die Gemeinden das Haushaltsjahr 2016 mit einem Plus von 13 Millionen Euro (gemäß Berechnung der Statistik Austria) erneut positiv ab.

470 Euro pro Kopf

Im Vergleich mit anderen Bundesländern weisen die Kärntner Gemeinden auch 2016 mit einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 470 Euro den geringsten Schuldenstand aus (laut ESVG 2010). Zum Vergleich: in Oberösterreich beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinden 1.371 Euro, in Vorarlberg 1.375 Euro und in der Steiermark 1.544 Euro. Die Maastricht-relevanten Schulden der Kärntner Gemeinden betrugen 2016 262 Millionen Euro, das ist ein Rückgang von zehn Prozent gegenüber 2015 (292 Millionen Euro). Die Haftungen sanken von 404,7 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 368,2 Millionen Euro im Jahr 2016.

Mehr Planbarkeit für die Zukunft

Ein neues, mehrjähriges Modell der sogenannten Bedarfszuweisungen soll den Kärntner Kommunen ab 2018 noch mehr Sicherheit und Planbarkeit geben. „Unsere Programme stehen in Einklang mit den Bedürfnissen der Gemeinden“, betonte Schaunig. Gleichzeitig habe man für die Gemeinden das Lukrieren von Bedarfszuweisungsmitteln unbürokratisch, leichter und berechenbarer gestaltet. Auch bei den verschiedenen Fördertöpfen setze man auf klare Rahmenbedingungen und Fördersätze. 2018 sind laut einer Prognose vom Bund 622,8 Mio. Euro aus den sogenannten Ertragsanteilen für Kärnten zu erwarten. Das bedeute ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber der Prognose für 2017.

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