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Sport - Klagenfurt
Projektpräsentation und Spatenstich Boulderhalle Klagenfurt, mit LH Peter Kaiser © LPD/Bauer

In der Neckheimgasse

Spatenstich zur Boulderhalle

Klagenfurt – Riesen-Torbogen, Ziehharmonika und Riesenwalze - an ihnen und verschiedenen Kletterwänden soll schon im heurigen Sommer in Klagenfurt "gebouldert", also in Absprunghöhe geklettert werden können. Beim Jugendgästehaus in der Neckheimgasse errichten nämlich der Österreichische Jugendherbergsverband und die Naturfreunde Kärnten gemeinsam eine Boulderhalle für Anfänger und Fortgeschrittene.

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Eine Präsentation des Projektes und der symbolische Spatenstich fanden heute, Samstag, in Anwesenheit von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser statt. Die Gesamtbaukosten betragen rund 600.000 Euro, unterstützt wird das Projekt von Land, Stadt Klagenfurt, Naturfreunde-Bundesorganisation und ASKÖ Kärnten.

Bouldern boomt

Für den Landeshauptmann wird hier der Begriff „Synergie“ eindrucksvoll in die Praxis umgesetzt. Er verwies in diesem Sinne auf das gute Zusammenwirken aller Projektpartner, denen er herzlich dankte. Die neue Halle werde einem großen Bedarf gerecht, weil Bouldern eine stark boomende und wachsende Sportart sei. Synergien werde man bestimmt auch mit der benachbarten Alpen-Adria-Universität Klagenfurt heben können, an der im Wintersemester 2019 ein Sportstudium starten solle. „Hier wächst ein ganzer Stadtteil zu einem echten Sportstadtteil heran“, so Kaiser weiter.

Er spannte den „Sportbogen Waidmannsdorf“, indem er auf die Möglichkeiten für Bogensport, Rudern, Tennis, Beachvolleyball, Stocksport, Halbmarathon bis hin zum Wörthersee sowie Leopold-Wagner-Arena, Stadion und Olympiazentrum verwies. Und Kaiser ist auch persönlich mehrfach mit dem Projekt der neuen Boulderhalle verbunden: „Ich bin Sportreferent, war Geschäftsführer des Jugendherbergsverbandes, bin langjähriges Naturfreundemitglied und wohne auch gleich hier in der Nähe.“

Kooperationen geplant

Naturfreunde-Landesvorsitzender Philipp Liesnig sagte, dass die neue Boulderhalle mit angeschlossenem Turnsaal ein Ort für viele Sportarten werden solle. Bei der Nutzung wolle man auch enge Kooperationen mit der Uni, dem Olympiazentrum oder Schulen knüpfen. Die Sportanlage solle neue Heimstätte der Naturfreunde Kärnten und der Naturfreunde-Ortsgruppe Klagenfurt sein, aber auch öffentlich betrieben werden. Liesnig und Jugendherbergsverbands-Präsident Michael Raunig dankten allen Kooperationspartnern und Unterstützern. Raunig, der auch den Jugendherbergsverband näher vorstellte, teilte mit, dass 2020 eine große internationale Konferenz der Herbergsverbände in Klagenfurt stattfinden könnte.

v.l.: Markus Wutscher, Mag. Arno Arthofer, Michael Raunig, Mag. Philipp Liesnig und LH Peter Kaiser - © LPD/Bauer

Erste Kurse schon gebucht

Klagenfurts Stadtrat Franz Petritz sagte, dass die Boulderhalle ein wichtiges Projekt für die Sport- und Bildungsstadt Klagenfurt sei. ASKÖ Kärnten-Präsident Anton Leikam hob die gute Kooperation aller Projektpartner hervor. Jürgen Dumpelnik sprach als stellvertretender Naturfreunde-Bundesvorsitzender von einem zukunftsweisenden Projekt. Peter Gebetsberger, bei den Naturfreunden für den Sportbereich verantwortlich, sagte, dass schon jetzt die ersten Kurse in der neuen Boulderhalle gebucht seien.

Vorgestellt wurde das Projekt von Ziviltechniker Gerhard Hanschitz und Rudolf Reiter von der Firma ArtRock. Die Boulderhalle soll rund 270 m² Kletterfläche bieten. Daran anschließen sollen ein Büro und ein Sanitärbereich sowie ein Turnsaal im Ausmaß von 40 m². Ebenfalls bei der Präsentation und dem Spatenstich anwesend waren Landessportdirektor Arno Arthofer und Naturfreunde-Landesgeschäftsführer Klaus Bayer.

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