Zum Thema:

10.12.2018 - 07:48Dritter KAC-Sieg gegen den Titel­verteidiger09.12.2018 - 20:01Fels umgekippt: Klagenfurter erlag Verletzungen08.12.2018 - 16:47Villacher übersah PKW in Klagenfurt08.12.2018 - 15:06Gratulation zum 100. Geburtstag
Wirtschaft - Klagenfurt
© 5min.at

7.000 BürgerInnen wären betroffen

Germ: Kämpfen gegen Schließung der BKS-Filiale

Klagenfurt-St. Ruprecht – Seit 40 Jahren existiert die BKS-Filiale in St. Ruprecht nun schon und soll im Juni 2018 schließen. Der Pensionistenverband versucht dies mit einer Unterschriftenaktion zu verhindern. Unterstützung bekommen sie von FPÖ-Stadtrat Wolfgang Germ – er möchte morgen eine Resolution einbringen.

 2 Minuten Lesezeit (287 Wörter) | Änderung am 19.02.2018 - 17:32

Die Anlaufstelle für BKS-Kunden in St. Ruprecht ist nun bald Geschichte und der Stadtteil wird um eine wichtige Infrastruktureinrichtung ärmer.  Die Filiale soll bereits Ende Juni schließen, heißt es auf einer Unterschriftenaktion des Pensionistenverbandes. Die Listen liegen derzeit in Klagenfurt zum Beispiel bei Lebensmittelgeschäften für Unterschriften aus (s. Bild). Schützenhilfe bekommen sie auch auf politischer Ebene.

 

Die Resolution wird morgen eingebracht

Die Resolution wird morgen eingebracht - © KK

Unterstützung von Stadtrat Wolfgang Germ (FPÖ):

Germ wird morgen wie angekündigt eine Resolution im Stadtsenat einbringen. Dort heißt es auszugsweise:

„Den jüngsten Erkenntnissen zufolge soll es im Stadtteil St. Ruprecht für circa 7000 Bürgerinnen und Bürger zur Schließung der Bankfiliale der Bank für Kärnten und Steiermark (im folgenden kurz BKS), St. Ruprechter Straße 55, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, kommen. So wird den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit genommen die Bankgeschäfte im eigenen Stadtteil zu tätigen. Es herrscht hier ein enormes Ungleichgewicht, wenn nahezu sieben Prozent der Bürgerinnen und Bürger für Bankgeschäfte einen größeren Umweg in Kauf nehmen müssen. Insbesondere ist dies eine große Herausforderung für die ältere Generation, die in ihrer Mobilität meistens sehr eingeschränkt ist. Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter im Stadtteil St. Ruprecht fühlen sich derzeit stark benachteiligt und wenden sich in persönlichen Gesprächen mit diesem Problem an die Klagenfurter Stadtpolitik. Die Abwanderung einer Bank schwächt den Stadtteil. Es ist der erste Schritt, dass weitere Infrastruktureinrichtungen abziehen.“

Er fordert die Klagenfurter Stadtpolitik und die BKS auf, zu handeln und Konzepte vorzulegen – „im Sinne der Klagenfurter Bevölkerung.“

 

Kommentare laden