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Politik - Villach & Klagenfurt
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Bis zu maximal 1000 Euro

Ab sofort: Kaution vom Land holen

Klagenfurt/Villach – Bei einer durchschnittlichen Höhe von drei Monatsmieten stellt die Kaution bei Bezug einer neuen privaten Mietwohnung eine beträchtliche finanzielle Belastung dar. Seitens des Landes gibt es jetzt Hilfe, wie bei einer Pressekonferenz heute, am Samstag, 24. Februar 2018 bekannt gegeben wurde. 

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Wer eine neue private Mietwohnung bezieht und dafür Kaution hinterlegen muss, kann dafür unkompliziert eine Unterstützung durch das Land beantragen, und zwar bis zur Hälfte der Kautionssumme (bzw. maximal 1.000 Euro). Das Geld wird direkt dem Vermieter überwiesen, der sich verpflichtet, es nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder ans Land zurückzuerstatten.

Keine Einkommensgrenze

„Der Kautionsfonds wird in einem Schritt mit 240.000 Euro gefüllt. Anträge sind ab sofort möglich“, informierte Prettner. Eine Einkommensgrenze wurde nicht definiert – „statt eine starre Grenze vorzugeben, wird der Einzelfall bewertet, wodurch mehr Menschen in den Genuss dieser Hilfe kommen können“, zeigte sich Prettner (SPÖ) überzeugt. Profitieren würden nicht zuletzt junge Menschen beim Erstbezug einer Wohnung, sagte die Sozialreferentin.

Miete in Kärnten am günstigsten

Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Statistik Austria sind die Hauptmietwohnungen in Kärnten mit durchschnittlich 399 Euro pro Monat (Miete plus Betriebskosten) mit Abstand die günstigsten in ganz Österreich. Schon im Burgenland steigt der Mietpreis auf 424 Euro, das obere Ende der Skala ist in Salzburg angesiedelt, mit einer Miete von 562,2 Euro im Monat. Österreichweit liegt die Durchschnittsmiete bei 488,5 Euro, rund 90 Euro über dem Standard von Kärnten.

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