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Im Ablauf wurden Mängel festgestellt:

Lack-Wasser: „Wir haben Fehler gemacht“

Tschinowitsch/Turdanitsch – "Das ist uns bewusst und es tut uns sehr leid“, betont Obmann Wilhelm Fritz bei der Mitgliederversammlung des Wasserversorgungsverbandes Faaker-See-Gebiet am 27. Februar 2018 in Drobollach und bedankt sich bei den Mitgliedern des Verbandes und den Wasserbeziehern für Ihr Verständnis.

 1 Minuten Lesezeit (228 Wörter) | Änderung am 27.02.2018 - 22:53

Aber: Es bestand zu keinem Zeitpunkt des Ereignisses Gefahr für die Gesundheit der Wasserbezieher.  Dies haben dem Wasserversorgungsverband jetzt Experten in wiederholten Wasseruntersuchungen und ein hinzugezogener Toxikologe aus Linz bestätigt. Alle im Trinkwasser festgestellten Inhaltsstoffe lagen bei jeder durchgeführten Wasseruntersuchung deutlich unterhalb medizinisch anerkannter Grenzwerte.

Konsequenzen: Sofortige Neustrukturierung

Der externe Villacher Wasserbauexperte DI (FH) Andreas Rauch wurde vom Verband beauftragt, eine umfassende Chronologie der Ereignisse zu erstellen und mögliche Mängel im Ablauf zu ermitteln, was bei der Sitzung auch vorgestellt wurde.

„Es wurden Fehler in der internen Kommunikation und in der Organisation festgestellt. Unterlagen für eine Trinkwasser-Notversorgung fehlen“, heißt es dort beispielsweise. Alle Verbandsmitglieder sind sich einig, die fehlenden Unterlagen zur Trinkwasser-Notversorgung und eine Neustrukturierung der Organisation umgehend in Angriff zu nehmen. Obmann GR Fritz betont, „wir gehen gleich noch einen Schritt weiter und werden auf Anraten des externen Wasserbauexperten auch einen Wassersicherheitsplan über das gesamte Verbandsgebiet in Auftrag geben.“ Mit dem Wassersicherheitsplan führt der Wasserverband ein umfangreiches neues Überwachungskonzept ein.

„Keine direkte Verantwortung“

Dem Obmann wurde bei der Versammlung mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen, da bei ihm keine direkte Verantwortung erkennbar war. Die Stadt Villach wird im Rahmen ihrer Diensthoheit aufgefordert, eventuelle Verfehlungen des Geschäftsführers [Edwin Sereinig] und des technischen Leiters, die aufgrund eines Personalübereinkommens an den Verband überlassen sind, disziplinarrechtlich zu prüfen.

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