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Das Foto soll vor kurzer Zeit - noch vor dem vielen Schnee aufgenommen worden sein
Das Foto soll vor kurzer Zeit - noch vor dem vielen Schnee aufgenommen worden sein © Andreas Hofer

Entsetzliches Bild aus Feld am See:

Was ist denn hier passiert?

Feld am See – Ein schreckliches Bild aus Feld am See hat uns eben erreicht und sorgt nicht nur unter Fischer für Empörung. Darauf zu sehen: Verwundete Fische, die am Straßenrand zum Sterben zurückgelassen wurden. Was steckt dahinter?

 2 Minuten Lesezeit (279 Wörter)

Wie uns weiter berichtet wurde, weisen alle Fische tödliche Verletzungen auf. Keiner von ihnen hat noch eine Überlebenschance. Der Täter: Scheinbar der derzeit heiß diskutierte Fischotter.

Vorfälle wie dieser passieren täglich

Nahezu 360 Fischotter gibt es allein in Kärnten. Jeder von ihnen ein gefährliches Raubtier für Fische, Feuersalamander und anderes Getier. Vorfälle, wie der in Feld am See sind dabei keine Seltenheit. „Leider passieren solche Sachen täglich in Kärnten“, erklärt der Geschäftsführer des Kärntner Fischereiverbandes, Mario Deutschmann. Aber warum attackierte der Fischotter so viele Fische? „Ein Fischotter frisst zirka einen Kilo Fisch. Leider, wenn er die Möglichkeit dazu hat, nicht nur von einem Fisch, sondern, um auf das Gewicht zu kommen, gleich von mehreren Seebewohnern.“ Dies führte zu einem starken Rückgang der Fischpopulation und wird leider immer mehr zur Plage.

Fischereien und Fischzüchter betroffen

Denn Opfer sind nicht nur die qualvoll hingerichteten Fische, sondern auch Grundeigentümer, Fischereien und Fischzüchter, die für den angerichteten Schaden aufkommen müssen. Dies bestätigt auch Deutschmann: „Bei den Fischzuchten entstehen täglich große Schäden.“ Aus diesem Grund ist der Geschäftsführer des Fischereiverbandes auch für eine Regulierung des Fischotterbestandes. „Es geht ja nicht darum diese Tiere auszurotten“, so Deutschmann. „Sondern die Otter auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Unsere Kulturlanschaft verträgt von jeder Tierart nur eine gewisse Anzahl.“ bekräftigt Deutschmann. Jährlich vermehren sich die Fischotter um bis zu 19 Prozent und somit erhöht sich auch ihr Verlangen nach Fisch. „Die Kärntner Gewässer sind quasi leer gefressen“, so der Geschäftsführer des Fischereiverbandes.

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