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Moderne Legionellen-Prophylaxe: Schulwart Peter Warmuth spült in der Friedensschule mit Unterstützung von Smnartphone und QR-Code
Moderne Legionellen-Prophylaxe: Schulwart Peter Warmuth spült in der Friedensschule mit Unterstützung von Smnartphone und QR-Code © Stad Villach/Wernig

Legionellen-Vorsorge:

Digitales Sicherheits­system gegen Legio­nellen

Villach – Die Stadt Villach entwickelte ein System um Legionellen-Erreger zu reduzieren. Derzeit gibt es nichts Vergleichbares in Österreich. Etliche andere Städte sind an dem Programm interessiert.

 1 Minuten Lesezeit (239 Wörter) | Änderung am 02.03.2018 - 08:17

Legionellen können hohes Fieber auslösen, man kann sich die Keime theoretisch bei jeder Wasserstelle einfangen. Um die Gefahr einer Infektion so gut wie möglich zu minimieren, hat die Stadt Villach nun ein eigenes, digitales Sicherheitssystem entwickelt. „Es gibt in Österreich nichts Vergleichbares“, ist Bürgermeister Günther Albel auf die Pionierarbeit in seinem Haus stolz.

Legionellen-Prophylaxe im digitalen Zeitalter

Die Abteilungen „Informations- und Kommunikationstechnologien“ und „Hochbau und Liegenschaften“ haben in den vergangenen Monaten gemeinsam eine Software entwickelt, die Legionellen-Prophylaxe zur Gänze ins digitale Zeitalter holt. Bisher wurde jeder der knapp 2.000 Wasserauslässe, die sich in den vom Magistrat betreuten Gebäuden befinden, in regelmäßigen Abständen per Hand gespült werden. Nur so konnte verhindert werden, dass sich Legionellen im Leitungssystem absetzen. Zu den betroffenen Gebäuden gehören potenziell heikle Bereiche wie Bäder, Kindergärten und Schulen.

Sogar TÜV Austria bekundet Interesse!

Das neue System funktioniert digital und damit moderner: Jedem einzelnen Wasserauslass wurde ein QR-Code zugewiesen, der neben dem Auslass an der Wand befestigt ist. Er wird von den Vorsorge-Beauftragten via Smartphone aktiviert und beinhaltet die exakten Spülungs-Vorgaben für besagten Auslass. Zudem wird jede Spülung automatisch in der Datenzentrale des Magistrats erfasst und dokumentiert. Das im Villacher Magistrat entwickelte System hat sich binnen kürzester Zeit als so effizient erweisen, dass bereits andere Städte und sogar der TÜV Austria Interesse bekundet haben, es zu übernehmen.

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