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Wirtschaft - Villach
nnovationsmanager und Organisator der Infineon WinterSchool, Günther Wellenzohn, Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria, Prof. James A. Cooper, Purdue Universität Sante Fe & Experte in der SiC-Forschung sowie zwei TeilnehmerInnen der WinterSchool mit einem Wafer aus Siliziumkarbid, das im Mittelpunkt der WinterSchool und eines internationalen Wettbewerbs von Infineon Austria stand. © Infineon Technologies Austria

"Ready, SiC, Go!"

Infineon lockt junge Talente nach Villach

Villach – Ein Rennen um die Welt, internationale Fachleute sowie Studierende aus zwölf Nationen: Infineon Villach ist aktuell der Hotspot für die Energiesparchips der Zukunft.

 3 Minuten Lesezeit (369 Wörter) | Änderung am 02.03.2018 - 14:27

„Ready, SiC, Go!” Dieses Infineon-Rennen ist kein gewöhnliches – es geht nicht um die schnellsten Beine, sondern um die hellsten Köpfe und besten Ideen. Der von Infineon Austria initiierte weltweite Wettbewerb „Infineon`s Incredible SiC Race“ ist ein innovativer Ansatz, um Fachkräfte zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht das neue Halbleitermaterial Siliziumkarbid. Der Zieleinlauf fand diese Woche bei Infineon in Villach statt.

Teilnehmer aus zwölf Nationen

65 Studierende aus zwölf Nationen – unter anderem aus Österreich, Italien, Deutschland, Dänemark, den USA, China oder Brasilien – und von mehr als 20 Universitäten waren vom 26. Februar bis 2. März 2018 zu Gast bei Infineon. Eine ganze Woche lang besuchten die Studierenden – im Rahmen einer „WinterSchool“ – Vorlesungen von internationalen Expertinnen und Experten zu Siliziumkarbid. Und sie hatten die Möglichkeit, Infineon und Kärnten näher kennenzulernen. Die Gewinner des „SiC Race“-Wettbewerbs wurden heute gekürt und kommen von der Universität Bayreuth aus Deutschland.

Studierende sollen neuen Wind in die Infineon bringen

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria: „Infineon Villach arbeitet als wesentlicher Entwicklungs- und Innovationsstandort im Konzern bereits seit längerem mit neuen Halbleiter-Technologien. Wir sehen in diesem Bereich ein enormes Wachstumspotenzial und der Konzern setzt mit einem globalen Kompetenzzentrum für neue Halbleitermaterialien auf Villach. Dazu gehört es auch, sich als Unternehmen frischen Input und neue Ideen ‚out of the box‘ zu holen. Mit außergewöhnlichen Aktivitäten wie etwa dem ‚SiC Race‘ bringen wir innovative Köpfe und Ideen zusammen.“

Experten aus aller Welt

Die Experten auf dem Gebiet der Siliziumkarbid-Forschung sind James A. Cooper von der Purdue Universität in Santa Fe (USA), Tsunenobu Kimoto von der Universität in Kyoto (Japan), Ulrike Grossner von der ETH Zürich (Schweiz) sowie Josef Lutz von der TU Chemnitz (Deutschland). Alle vier waren in Villach und hielten Vorträge im Rahmen der „WinterSchool“.

Globales Kompetenzzentrum in Villach

Der Infineon-Konzern setzt auf ein globales Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und Fertigung von Siliziumkarbid-Halbleitern in Villach. Diese Energiesparchips bilden die Grundlage für höchst effiziente, kleinere und leichtere Systemlösungen bei der Energiewandlung oder in der Elektromobilität. Aktuell werden die SiC-Energiesparchips von Infineon bereits in Schnellladestationen für Elektroautos oder Photovoltaikanlagen eingesetzt.

 

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