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Politik - Klagenfurt
Um dieses Areal geht es unter anderem
Um dieses Areal geht es unter anderem © KK

Appell von FPÖ-Klubobmann

Piste für Flugsportler soll erhalten bleiben

Klagenfurt – Der Flughafen Klagenfurt soll bekanntlich teilprivatisiert werden. Die dort ansässigen Flugsportvereine befürchten, die von ihnen genutzten Flächen könnten einer Umwidmung zum Opfer fallen - das würde das Aus für den Flugsport am Flughafen bedeuten.

 2 Minuten Lesezeit (242 Wörter) | Änderung am 09.03.2018 - 09:34

Für den unbedingten Erhalt der Graspiste am Flughafen Klagenfurt spricht sich heute FPÖ-Klubobmann Dr. Andreas Skorianz in einer Pressemeldung aus. Dieses Areal diene seit Jahrzehnten den Segelflugsportlern, Sportpiloten und Fallschirmspringern als Sportstätte. Es handle sich dabei um eine unverzichtbare Infrastruktureinrichtung der Stadt Klagenfurt. Verkaufsabsichten dieser Flächen durch den Flughafen seien auf das Schärfste zurückzuweisen, sagt Skorianz auch Mitglied im Planungsausschuss der Stadt.

Skorianz: „Keine Widmung für Wohnbau oder Gewerbe“

„Auf dieser Sportstätte wird es auch keine Widmung für Wohnbau oder Gewerbe geben. Das können sich die Flughafenbetreiber und mögliche Investoren gleich abschminken. Im Stadtentwicklungskonzept 2020 ist hier keine Widmung vorgesehen. Damit kann es auch keine Umwidmung geben“, betont Skorianz. Fraglich aber auch, ob das Areal aufgrund der Nähe zur Startbahn überhaupt für den Wohn- oder Gewerbebau interessant wäre.

Antrag für Erhalt soll eingebracht werden

Am Flughafen seien immer noch das Land und die Stadt Klagenfurt die Eigentümer, so Skorianz. „Ich erwarte mir daher klare Worte des Landeshauptmannes und der Bürgermeisterin. Notwendige Investitionen am Flughafen können nicht auf Kosten der Flugsportler lukriert werden.“ In der Gemeinderatssitzung am 13. März werde von den Freiheitlichen auch noch ein Antrag für den Erhalt der Flugsportstätte eingebracht, schloss Skorianz.

Noch ist nicht klar, wer in den Flughafen Klagenfurt investieren wird. Der nächste Termin ist für den 26. März anberaumt. Dann soll es nähere Informationen geben.

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