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© Robert Telsnig

Großbrand bei 3M

Keine giftigen Stoffe im Lager

Villach – Das Gebäude des Unternehmens 3M in Villach-St. Magdalen stand seit den frühen Morgenstunden in Großbrand. Die Bevölkerung wird ersucht, die Fenster geschlossen zu halten und die Einsatzstelle großräumig zu umfahren. Sämtliche Feuerwehren des Bezirkes sowie Spezialeinsatztruppen sind vor Ort. Ersten Informationen zufolge wurde ein Feuerwehrmann verletzt.

 1 Minuten Lesezeit (238 Wörter) | Änderung am 13.03.2018 - 11:33

Feuer im Dachstuhl entstanden

Das Gebäude des Polier- und Schleifmittelerzeugers 3M in der St. Magdalener Straße stand seit den frühen Morgenstunden in Vollbrand. Das Feuer ging offenbar vom Dachstuhl eines Lagergebäudes aus und griff nach und nach auch auf den gesamten Komplex über. Derzeit sind die umliegenden Straßenzüge noch weiträumig gesperrt. Die Rauchsäule ist weithin sichtbar. Giftige Stoffe sollen sich laut Auskunft des Bezirkshauptmannes nicht im Lager befunden haben. Sämtliche Feuerwehren des Bezirkes Villach und Villach-Land wurden in vier Sirenenalarmierungen einberufen, Drehleitern wurden sogar aus Spittal, St. Veit und Klagenfurt angefordert.

„Die Feuerwehrleute arbeiteten mit schwerem Atemschutz“, schildert Bürgermeister Günther Albel, der als Krisenstableiter der Stadt vor Ort ist. Das Großfeuer wurde auch aus der Luft bekämpft.

Keine Mitarbeiter im Gebäude

Beim Ausbruch des Brandes befand sich kein Mitarbeiter im Gebäude. Unter den Mitarbeitern gab es keine Verletzten, jedoch soll ersten Informationen zufolge ein Feuerwehrmann verletzt worden sein. Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude erfolgreich verhindern. Gegen 7.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. „Ich bedanke mich herzlich bei allen Einsatzkräften“, sagt Bürgermeister Günther Albel.

Der Einsatz wird vermutlich noch viele Stunden in Anspruch nehmen. Wir berichten weiterhin.

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