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Wirtschaft - Villach
Erste positive Signale nach dem Großbrand: Ein Wiederaufbau wird angestrebt © Robert Telsnig

Entscheidung noch nicht endgültig gefallen

3M plant Wiederaufbau

Villach – Nach dem ersten Schock des Großbrandes bei 3M in der St. Magdalenerstraße blickt man nun in die Zukunft. Soll das Werk wieder aufgebaut werden? Noch ist unklar, welche Maschinen beschädigt wurden und inwieweit die Versicherung einspringen wird. Sicher ist jedoch, dass der Schaden in die Millionen geht.

 1 Minuten Lesezeit (195 Wörter) | Änderung am 14.03.2018 - 08:24

Die gute Nachricht voraus: Die Werksleitung strebt laut ORF-Informationen einen Wiederaufbau an. In den letzten Jahren wurden 15 Millionen Euro in den Standort Villach investiert.

Krisenstab tagt in Villach

Noch gestern hat sich eine Firmenabordnung aus Wien, Deutschland und den USA auf den Weg nach Villach gemacht hat. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier ingesamt beschäftigt, die zunächst bis Donnerstag auf bezahlten Urlaub geschickt wurden – der Standort arbeitet profitabel. Ein Pluspunkt für Villach. Zumindest teilweise soll daher auch die Produktion bald wieder starten.

Gutachten, Versicherung & Wiederaufbau

Neueste Ermittlungen ergaben, dass der Brand im Bereich eines Ofens entstand. Die Brandursache ist aber weiterhin unklar – ein Gutachten soll Licht ins Dunkel bringen. Ob der Wiederaufbau gelingt, hänge auch von der Versicherung ab, berichtet der ORF und beruft sich dabei auf Werksleiter Jens Milde. Der Werksleiter gehe aber davon aus, dass es einen Wiederaufbau geben wird. Die teuren Maschinen sollen – immerhin – versichert gewesen sein. Welche Maschinen aber unbrauchbar geworden sind und welche sich reparieren lassen, wird sich erst zeigen, wenn der Schutt beseitigt wurde.

Millionenschaden bei 3M - © 5min.at

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