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Sport - Klagenfurt
Siegtorschütze Manuel Ganahl © Ailura, CC BY-SA 3.0 AT [CC BY-SA 3.0 at], via Wikimedia Commons

Viertelfinale

KAC geht in Führung

Klagenfurt – In einem bis zur 60. Minute torlosen Spiel gingen die Rotjacken in der Schlussphase durch ein Wellental der Gefühle - in der Verlängerung sorgte Manuel Ganahl jedoch für den 2:1-Siegestreffer.

 3 Minuten Lesezeit (402 Wörter) | Änderung am 14.03.2018 - 10:45

Die gegen Ende der Pick Round wiedererstarkten Rotjacken mussten zum Play-Off-Auftakt am vergangenen Freitag einen Dämpfer hinnehmen, als sie dem HCB Südtirol auf eigenem Eis mit 1:3 unterlagen. Dafür revanchierte sich der EC-KAC aber nur zwei Tage später mit einem 3:2-Auswärtserfolg in Bolzano, sodass aus der „Best-of-Seven“- quasi eine „Best-of-Five“-Serie mit rot-weißem Heimvorteil wurde. Die Niederlage im ersten Viertelfinalspiel war die erste der Klagenfurter vor eigenem Publikum seit der Länderspielpause im Februar, seither hatte man in der Stadthalle Zagreb, Wien und Linz besiegt.

Kreuzer für Lundmark

Neben dem rekonvaleszenten Marco Richter mussten die Rotjacken auch auf den angeschlagenen Jamie Lundmark verzichten. An seiner Stelle rückte Philipp Kreuzer, der diesjährige Topscorer des AHL-Teams des EC-KAC, in das Lineup. Diese Änderung stellte die einzige im Vergleich zum Aufgebot beim Auswärtssieg in Südtirol am Sonntagabend dar. Im Tor startete erneut David Madlener, der somit die insgesamt zehnte Play-Off-Partie seiner KAC-Laufbahn bestritt.

Walker: „Fataler Zuordnungsfehler“

„Das erste Drittel war temporeich, wir machten viele Dinge richtig, spielten sehr fokussiert in Richtung Tor, waren aber, was auch am defensivstarken Gegner lag, nicht im Stande, einen Treffer zu erzielen. Im zweiten Abschnitt nahmen wir ein paar zu lange Shifts, was Bolzano ermöglichte, sein Spiel besser zu entfalten, David Madlener hat hinten aber nichts anbrennen lassen. Wir übernahmen dann wieder das Kommando, erzwangen förmlich Strafen des Gegners und kamen ganz spät in der Partie auch zum
Überzahltreffer. Ein fataler Zuordnungsfehler hat mit der Sirene zum Ausgleich geführt, aber wir haben in der Pause vor der Overtime gesagt, dass wir uns darüber nicht ärgern wollen, sondern uns vielmehr darauf konzentrieren sollen, was wir kontrollieren können. Das haben wir in der Verlängerung dann auch gut umgesetzt, wir brachten weiterhin viel Geschwindigkeit aufs Eis und einer dieser Angriffe mit Tempo hat schließlich auch zum Siegestreffer geführt“, so Head-Coach Steve Walker.

Der Ausblick

Der EC-KAC verfügt nach dem Heimerfolg vom Dienstagabend über eine 2:1-Führung in der Viertelfinalserie, das hart umkämpfte Duell mit dem HCB Südtirol gelangt am kommenden Freitag (Spielbeginn: 19.45 Uhr) zu seiner vierten Austragung. Dann genießen wieder die Füchse Heimvorteil. Auch bereits fixiert ist eine fünfte Begegnung am kommenden Sonntag in Klagenfurt, hier steht die Beginnzeit – abhängig vom Verlauf der übrigen Serien und von TV-Übertragungen – noch nicht fest (17.30, 18.15 oder 20.15 Uhr).

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