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Leute - Klagenfurt
© Pixabay / Symbolfoto

Der Winterschlaf ist vorbei:

„Laaker Petzi“ gesichtet

Ferlach – Am Donnerstag, den 15. März 2018 fand eine 5 Minuten Leserin die ersten Bärenspuren im Jahr 2018 in ihrem Vorgarten und konnte diese für uns auf ihrer Kamera festhalten. 

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter) | Änderung am 15.03.2018 - 19:31

„Die Spuren befinden sich bei uns in Laak,  Gemeinde Ferlach und sind etwa 300 Meter von unserem Wohnhaus entfernt“, erzählt die leidenschaftliche Fotografin Astrid Kirbisch-Marko gegenüber 5 Minuten Klagenfurt. Sie konnte die Spuren sogar auf ihrer Kamera festhalten.

 

Vermutlich ist es Laaker Petzi

Schon in den letzten Jahren hat es immer wieder Vorfälle und Sichtungen rund um den Bären gegeben. Deswegen vermutet die Fotografin, dass es sich auch hier um denselben Bären handelt. „Wir haben ihn ‚Laaker Petzi‘ getauft“, erklärt Kirbisch-Marko 5 Minuten Klagenfurt.

Petzi hatte Hunger

Der Bär war aus einem bestimmten Grund in Laak unterwegs. In der Nähe des Grundstücks der Fotografin befinden sich die Bienenstöcke ihres Nachbarn. Diese hat der Bär geplündert. „Voriges Jahr wurde ein elektrischer Zaun rund um den Bienenstock aufgestellt. Dieser sollte den Bären vom Plündern abhalten. Allerdings wurde der Zaun über den Winter entfernt“, teilt uns die Fotografin mit.

Wie soeben bekannt wurde, entstand der Besitzerin der zwei Bienenvölker, einer 55-jährigen Frau aus der Gemeinde Ferlach, dabei ein Schaden von zirka 500 Euro.

Einen Bären zum Nachbarn

Auf die Frage, wie es ist, einen Bären zum Nachbarn zu haben, ergänzt die Fotografin: „Respekt hat man schon, meine Kinder gehen früh morgens zum Bus. Ich denke, ich werde sie ab sofort zur Bushaltestelle fahren.“ Und auch zu ihrem Spuren Fund sagt sie: „Es war ein eigenartiges Gefühl, den Spuren direkt nachzugehen.“

Trotzdem setzt sie sich für „Laaker Petzi“ ein. „Unser Dorf ist der Meinung: Der Bär darf bleiben!“

 

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