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Die jungen Musiktalente freuten sich über die Urkunden- und Sonderpreisverleihungen. © LPD/Höher

Urkunden- und Sonderpreisübergabe in Ossiach:

Kärntens ausgezeichnete Musikjugend

Ossiach – 340 junge Musiktalente aus Kärnten haben bei den Landeswettbewerben 2018 von "prima la musica" und "podium.jazz.pop.rock" mitgemacht. Bei einer klangvollen Abschlussveranstaltung im vollbesetzten Konzertsaal der Carinthischen Musikakademie (CMA) Ossiach wurden gestern, Sonntag dem 18. März 2018, die Urkunden für die Platzierungen und Sonderpreise überreicht.

Verteilt wurden die Urkunden und Sonderpreise von Landeshauptmann Peter Kaiser, Ossiachs Bürgermeister Johann Huber, Johannes Hirschler vom Bundesfachbeirat des Wettbewerbsorganisators „Musik der Jugend“ sowie Gernot Ogris von den Musikschulen des Landes Kärnten. Insgesamt 86 junge Musikerinnen und Musiker werden Kärnten bei den beiden Bundeswettbewerben vertreten.

Musikschulen leisten großartige Arbeit

Kaiser freute sich über die zwei Stunden Musikgenuss, die ihm von den jungen Talenten geboten wurden. Er zitierte Victor Hugo mit: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Der Wettbewerb „prima la musica“ habe seit 1995 über 100.000 Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihr Können und Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und den Zuhörenden Freude zu machen. Kaiser verwies als Bildungsreferent auf die großartige Arbeit in den Musikschulen des Landes und im Landeskonservatorium. Das KONSE solle bei erfolgreicher Akkreditierung zur ersten Privatuniversität des Landes mutieren und so jungen Talenten die Chance geben, in Kärnten zu bleiben und sich hier musikalisch-akademisch weiterzuentwickeln. Der Landeshauptmann ist aber auch überzeugt, dass eine „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“ Sogwirkung auf Studierende von außerhalb haben würde.

Motivierendes Steinchen am musikalischen Lebensweg

Hirschler sagte, dass die beiden Wettbewerbe immer professioneller würden. Sie seien aber kein Richterspruch bzw. Urteil über Entwicklungsmöglichkeiten. In diesem Sinne erinnerte er an die großen Karrieren der so vielen „Nichtwettbewerbsgewinner“. Die Wettbewerbe sollen vielmehr ein forderndes, bereicherndes, motivierendes Mosaiksteinchen am musikalischen Lebensweg sein. Gernot Ogris dankte den Direktoren und Lehrern der Musikschulen, aber vor allem den Eltern als „Sauerstoffgebern“ der jungen Musiktalente. Zu den Jugendlichen sagte er: „Gebt eure Begeisterung und Freude an der Musik an andere weiter.“ Dankesworte sprach auch Bürgermeister Huber, die Gemeinde Ossiach unterstütze „prima la musica“ und „podium.jazz.pop.rock“ gerne.

Großartige Leistungen der Nachwuchsmusiker

Die Landeswettbewerbe von „prima la musica“ und „podium.jazz.pop.rock“ haben Anfang März in Ossiach stattgefunden. Die Teilnehmenden waren zwischen sechs und 21 Jahre alt, 313 sind im Bereich Klassik und 27 in der Popularmusik angetreten. Ihre Leistungen wurden von Fachjurys aus Musikpädagogen, Orchestermusikern und freischaffenden Künstlern aus ganz Österreich und Südtirol beurteilt. Es gab insgesamt 140 erste Preise mit Auszeichnung, 128 erste Preise, 59 zweite Preise und neun dritte Preise. Zusätzlich haben vier junge Instrumentalbegleiterinnen teilgenommen, drei davon mit ausgezeichnetem und eine mit sehr gutem Erfolg. Der Bundeswettbewerb von „prima la musica“ findet vom 25. Mai bis 6. Juni in Innsbruck statt, der von „podium.jazz.pop.rock“ vom 4. bis 5. Oktober in St. Pölten.

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