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Wirtschaft - Villach
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1. Quartal 2018 - Villach stark betroffen:

1. Quartal: 43 Privat-Konkurse in Villach

Villach/Villach Land – Insgesamt 26 Unternehmensinsolvenzen und 59 Prozent mehr Privatkonkurse werden für das 1. Quartal 2018 für den Bezirk Villach und Villach Land gemeldet. Bei den Privatkonkursen beträgt die durchschnittliche Verschuldung 174.418 Euro.

Im 1. Quartal 2017 waren es 16 Unternehmensinsolvenzen: „Das sind um 10 Fälle oder fast 63 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, berichtet Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV1870 Klagenfurt.

Verbindlichkeiten: Ein Plus von 42 Prozent

Die Insolvenzverbindlichkeiten sind auf 7,4 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraums des Vorjahrs gestiegen – ein Plus von 42 Prozent (2017- 5,2 Millionen Euro). Der größte Insolvenzfall ist das Konkursverfahren FHB GmbH in Liquidation aus Arnoldstein mit Verbindlichkeiten von 2,3 Millionen Euro. Es folgen die Konkursverfahren Schlick GmbH in Liquidation aus Villach mit Verbindlichkeiten von 1,7 Millionen Euro und TM-Bau GmbH aus Villach mit Verbindlichkeiten von 1,3 Millionen Euro.  Eine Steigerung der Unternehmensinsolvenzen im Bezirk Villach und Villach Land ist mittelfristig zu erwarten. „Eine seriöse Prognose für 2018 wird sich frühestens zum Halbjahr erstellen lassen,“ so Wiesler-Hofer.

Privatkonkurse: 59 Prozent mehr als 2017

Im Bezirk Villach und Villach Land wurden 43 Konkurse über Konsumschuldner und ehemals Selbstständige eröffnet. Das sind um 16 Fälle oder fast 59 Prozent mehr eröffnete Verfahren gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Was wir hier sehen, ist ein Nachholbedarf aus dem Vorjahr und für niemanden überraschend“, berichtet Barbara Wiesler-Hofer. Fast alle Verfahren wurden von den Schuldnern selbst beantragt und dienen der Regulierung der Schulden, die in den ersten drei Monaten bei insgesamt 7,5 Millionen Euro lagen. Somit sind diese im Vergleich zum Vorjahr markant gestiegen (2017- 2,3 Millionen Euro). Die durchschnittliche Verschuldung beträgt 174.418 Euro und liegt damit über dem Vergleichszeitraum 2017 – 85.185 Euro. Eine seriöse Prognose für 2018 wird sich frühestens zum Halbjahr erstellen lassen, so Barbara Wiesler-Hofer. (Stand 20.3. 2018)

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