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Wirtschaft - Klagenfurt
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1. Quartal 2018 - 51 Konkurse verzeichnet

1. Quartal: 55 Prozent mehr Privat-Konkurse

Klagenfurt/ Klagenfurt Land – Im den beiden Bezirken wurden 51 Konkurse über Konsumschuldner und ehemals Selbstständige eröffnet. Das sind um 18 Fälle oder fast 55 Prozent mehr eröffnete Verfahren gegenüber dem Vorjahr. Bei den Unternehmensinsolvenzen sieht es etwas besser aus.

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Fast alle Verfahren bei den Privatkonkursen wurden von den Schuldnern selbst beantragt und dienen der Regulierung der Schulden, die in den ersten drei Monaten bei insgesamt 6,8 Millionen Euro lagen. Somit sind diese im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent gestiegen (2017- 3,7 Millionen Euro). „Hier erkennt man deutlich, dass viele Schuldner mit hohen Verbindlichkeiten zugewartet haben, dass die neue und für sie günstigere Rechtslage einmal in Kraft getreten war, bevor sie ihre Schuldenregulierung beantragten“, so Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV1870 Standortes Klagenfurt. Die durchschnittliche Verschuldung beträgt 133.333 Euro und liegt damit über dem Vergleichszeitraum 2017 – 112.121 Euro.

Wirtschaft: 11 Fälle weniger

38 Unternehmensinsolvenzen (14 eröffnete und 24 nicht eröffnete Insolvenzverfahren) werden für das 1. Quartal 2018 für den Bezirk Klagenfurt und Klagenfurt Land vom KSV1870 Klagenfurt gemeldet. Im 1. Quartal 2017 waren es 49 Unternehmensinsolvenzen (20 eröffnete und 29 nicht eröffnete Insolvenzverfahren). „Das sind um 11 Fälle oder 22 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, berichtet Wiesler-Hofer

Viele kleine, wenige große Unternehmen

Der Trend zu immer kleineren Fällen hält weiterhin an. Nach wie vor dominieren kleine Betriebe aus dem Gastgewerbe und dem Bereich unternehmensbezogener Dienstleistungen das Insolvenzgeschehen. Die Insolvenzverbindlichkeiten sind auf 3,4 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraums des Vorjahrs gesunken – ein Minus von 87 Prozent (2017- 25,6 Millionen Euro).

Größte Insolvenz: SimpliFlow GmbH

Der größte Insolvenzfall ist das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung SimpliFlow GmbH aus Klagenfurt (vormals Wien) mit Verbindlichkeiten von 2,2 Millionen Euro. Es folgen das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung Tischlerei Dieter Kraßnig GmbH aus Feistritz im Rosental mit Verbindlichkeiten von 0,4 Millionen Euro und das Konkursverfahren Grabner Michael, Mediendienstleister aus Klagenfurt mit Verbindlichkeiten von 0,3 Millionen Euro.

(Stand 20.3. 2018)

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