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Ausgezeichnet: Jaqueline Rauter

Der Kärntner „Oscar“ geht an eine Villacherin

Villach – Am Samstag, den 24. März, ging im gut gefüllten Stadtsaal in Spittal das „Festival der Kärntner Filmemacher“ über die Bühne. Der Film von Jaqueline Rauter „D wie Dostojewski“ wurde mit Gold ausgezeichnet. Bereits im Februar wurde sie zur „Klubmeisterin“ des Film- und Videoklubs Villach gekürt.

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter) | Änderung am 27.03.2018 - 11:43

Buch, Regie und Schnitt

Unter den 26 eingereichten Werken konnte die Villacher Autorin mit ihrem Spielfilm „D wie Dostojewski“ den Sieg um die Landesmeisterschaft erringen. Die professionelle fünfköpfige Jury entschied sich klar für den Beitrag der „Newcomerin“ und ihrem Erstlingswerk, bei dem sie für die Kernbereiche Drehbuch, Regie, Schnitt und sogar Filmmusik verantwortlich zeichnet. Mit dem Titel „Landesmeisterin 2018“ qualifizierte sich die Villacherin mit ihrem 24-minütigen Film nun auch für die „Staatsmeisterschaft 2018 der österreichischen Filmautoren“, die von 30. Mai bis 02. Juni in Graz stattfinden wird.

Brandaktuell und poetisch

Die Handlung des Beinahe-Stummfilms setzt sich sensibel mit den Themen „Fremdsein“, „Heimat“, „Traum“ und „Wirklichkeit“ auseinander und wurde von der Jury, insbesondere für das berührende Konzept, die vielen durchdachten Handlungsstränge und eine hervorragende Besetzung gelobt. Der sehr detailreich ausgearbeitete Film wurde zusätzlich zur Goldmedaille noch mit einem Sonderpreis für „bemerkenswerte akustische Gestaltung“ ausgezeichnet. Ein voller Erfolg für die sympathische Villacherin, die erst im Frühjahr 2017 das Medium „Video“ für sich entdeckt hat. Nach acht Drehtagen und einer intensiven Postproduktion gelang es der zweifachen Mutter, neben ihrer Dissertation an der AAU, ihren lange gehegten Traum, einen eigenen Film zu machen, zu verwirklichen.

Minutencup

Der Sieg in der Kategorie der „Einminüter“ gelang ebenso dem „Filmklub Villach“, nämlich dem Obmann Ernst Thurner mit seinem Beitrag „Der Wunderheiler“.

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