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Wirtschaft - Klagenfurt
Das höchste Fördervolumen wurde in den Tourismus investiert
Das höchste Fördervolumen wurde in den Tourismus investiert © fotolia.com ilfotokunst

Ziel des Kärntner Wirtschaftsförderungfonds:

681 neue Arbeitsplätze geschaffen

Klagenfurt – Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) zog in einer heutigen Aussendung Bilanz über das Jahr 2017: Die Gesamtaktivitäten des KWF umfassten 797 Förderfälle (+25 % gegenüber 2016), also Unternehmen,  mit einem Fördervolumen von 24,2 Mio. EUR (-11 %  zum Vorjahr). Der Plan: 681 neue Arbeitsplätze zu schaffen und zudem 15.148 bestehende zu sichern.

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Am stärksten vertreten ist das Gewerbe und auch sehr investitionsfreudig präsentierten sich wiederum die Tourismusunternehmen. Mit 64,3 Mio. EUR sorgten sie – knapp gefolgt vom Gewerbe (63,2 Mio. EUR) – für das höchste Investitionsvolumen, wohingegen jenes der Industrie gegenüber 2016 stark zurückging (2016: 74,7 Mio. EUR | 2017: 34,0 Mio. EUR).  Entsprechend der Kärntner Wirtschaftsstruktur richtet sich das Förderangebot des KWF primär an KMU (Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen).

Ausblick 2018

Das Jahr 2018 setzt bei hohem Wirtschaftswachstum auf einem guten Jahr 2017 auf. Die bis 2020 anberaumte Gültigkeit der wichtigsten KWF Förderprogramme dient der Rechtssicherheit bei den Kärntner Unternehmen und ermöglicht es dem KWF auch im Jahr 2018, direkt auf die Unternehmen zuzugehen und Projekte mit ihnen gemeinsam im Rahmen von Unternehmensbesuchen zu strukturieren. Neben den Förderprogrammen werden zeitlich befristete Ausschreibungen als Anreizsystem für konkrete Themen immer stärker und gezielter eingesetzt. So läuft aktuell zum Beispiel die „Digitalisierungsoffensive für KMU“ als Kooperationsprojekt von WKO Wirtschaftskammer Österreich und KWF. Die WKO fördert die Beratung, der KWF die Investition(en).

Zukunftsthemen: Wirtschaft und Wissenschaft

2017 konnten im noch jungen Segment  der „Wirtschaftsentwicklung“  – es gab 41 Förderfälle mit einem Fördervolumen von knapp 2,0 Mio. EUR – bereits einige erfolgreiche Projekte (Lieferantenentwicklung und Zuliefernetzwerke, Umsetzung innovativer Gründungsvorhaben, Pop-up-Stores, Arbeit der Zukunft et cetera) entwickelt und umgesetzt werden. Diese und ähnlich gelagerte Zukunftsthemen werden weiter mit dem Ziel forciert, die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft mit breiten interessierten Bevölkerungsschichten zu vertiefen.

Der Wirtschaftsstandort Kärnten weist im Bereich der Mikroelektronik und Electronic Based Systems ein eindeutiges Stärkefeld auf. Anwendungen wie automatisiertes Fahren, IoT Internet of Things, intelligente Logistik, Industrie 4.0 fordern einerseits spezialisiertes Wissen und eröffnen andererseits KMU, Gründungen und Start-ups vielfältige Möglichkeiten. Mit dem Silicon Alps Cluster im Technologiepark Villach gibt es für diese Unternehmen vielfältige Anknüpfungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Weitere Informationen: www.kwf.at/jahr-2017.

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