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Brauchtum am Karsamstag

So läuft das Osterschießen in Moosburg

Moosburg – Die Freiwillige Feuerwehr Kreggab/Moosburg veranstaltete heute wieder das traditionelle Osterschießen. Wir waren vor Ort, haben einige Eindrücke mitgebracht und erklären euch, was hinter dem Brauch steckt.

 1 Minuten Lesezeit (203 Wörter)

Das Osterschießen ist ein Brauch, der am Karsamstag oder in der Nacht vom Karsamstag zum Ostersonntag stattfindet. „Geschossen“ wird dabei in der Regel aus herkömmlichen Kanonen oder speziellen Kannen. Zu überhören ist das Spektakel schwerlich. Als christlicher Brauch soll damit die Auferstehung Jesu Christi und der Sieg über den Tod zum Ausdruck gebracht werden. Aber auch der Abschied vom Winter wird damit symbolisiert.

Video: So funktioniert das Osterschießen

Geschossen wird in Moosburg mit einer handelsüblichen Milchkanne. Die Kanne bekommt ein kleines Loch, danach wird sie mit Heu gestopft. Ganz wichtig ist der Carbid-Stein. Kommt dieser mit Wasser in Berührung, entsteht eine chemische Reaktion. Was dann passiert, erklärt euch Löschmeister Rene Janesch im Video!

Um 20 Uhr wird das Osterfeuer entfacht

Der Brauch wird in Moosburg von der Feuerwehr durchgeführt. Von 16 bis 1 Uhr findet das Osterschießen statt, um 20 Uhr wird das Osterfeuer entfacht. Die Feuerwehr lädt herzlich ein: Fürs leibliche Wohl ist gesorgt und Heiztonnen (ohne Knalleffekt) stehen bereit. Der Reinerlös des Festes kommt der Anschaffung neuer Gerätschaften zugute.

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