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Politik - Klagenfurt
Klagenfurt wird jetzt grüner © 5min.at

Baumoffensive:

Jetzt wird es wieder grüner…

Klagenfurt – Stadtgartenreferent und Stadtrat Frank Frey und sein Team vom Stadtgarten starteten am Stauderplatz mit der Frühjahrs-Begrünung: Gleich sechs neue Purpur-Erlen wurden hier eingepflanzt und insgesamt 83 neue Bäume werden in den nächsten zwei Wochen in verschiedenen Straßenzügen in Klagenfurt ihre Wurzeln schlagen. Dabei achtet die Abteilung Stadtgarten auf eine Artenvielfalt. Das ist eine gute Vorsorge gegen Krankheits- und Schädlingsbefall.

 2 Minuten Lesezeit (303 Wörter) | Änderung am 03.04.2018 - 20:37

Heute ging der Startschuss am Stauderplatz über die Bühne. Gepflanzt wird nun die nächsten  zwei Wochen.  „Damit konnten wir die Baumzahl in diesem Bereich verdoppeln. Insgesamt werden in den nächsten Tagen 83 neue Bäume im ganzen Stadtgebiet gepflanzt. Damit wächst der Baumbestand in Klagenfurt weiter an“, informiert Stadtgartenreferent Stadtrat Frank Frey.

26 neue Bäume in der St. Veiter Straße

Allein in der St. Veiter Straße wachsen schon bald 26 neue Amerikanische Gleditschien (Gleditsia traiconthos) und am Mühlgang kommen 13 Bäume (Schwarz-Erle, Feldahorn und Schnee-Birne) dazu. Weiters werden in der Pischeldorfer Straße zehn Ahornblättrige Platanen (Platanus hispanica) und in der Henselstraße acht Stück Feldahorn (Acer campestre) gesetzt. Außerdem gibt es in anderen Stadtbereichen Rotbuchen, Amerikanische Amberbäume, Rot-Ahorn, Winterlinden, Stieleichen, Tulpenbäume und Sommerlinden. Damit sind die heurigen Frühjahrs-Baumpflanzungen vorerst abgeschlossen. Weiter geht es im Herbst mit mindestens 80 neuen Bäumen an verschiedenen Standorten.  „Mit einer Baumvielfalt sind wir gegen Krankheiten und Schädlinge, die eingeschleppt werden oder plötzlich auftreten, besser gerüstet“, erklärt Reinhold Glantschnig, Baumsachverständiger beim Stadtgarten.

Die Wirkung

Der Baum ist grundsätzlich Sauerstoffproduzent, CO2-Zehrer und Lebensraum für Tiere, vor allem für Vögel und Insekten. Dazu kommt, dass die Bäume für Lärm- und Feinstaubminderung sowie für Windreduktion und Sichtschutzeffekte sorgen.

Kritik nach Schlägerung

Immer mehr Bäumen in Klagenfurt ging es an den Kragen – zuerst an der Villacher Straße, kurz darauf auch in der Henselstraße. Laut zuständigem Stadtgartenreferent Frank Frey (Grüne) seien die Bäume nicht mehr zu retten gewesen – Pilzbefall. Kritik hagelt es damals von der Liste F.A.I.R. Diese forderte ein externes Gutachten.

Die ersten Bäume wurden heute gepflanzt - © KK

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