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Leute - Klagenfurt
Dr. Wolfang Hafner (Abt. Klima- und Umweltschutz), Umweltreferent StR Frank Frey, Achim Zechner (Heyn Verlag) sowie die beiden Autoren Dipl. Ing. Josef Knappinger und Dr. Ernst Woschitz (v.l.n.r.) unter dem über 100 Jahre alten Ginkgobaum, Naturdenkmal im Landhauspark © StadtPresse/Spatzek

Erholungsgebiete für den Menschen immer wertvoller:

Gedruckt: Klagenfurts Naturreichtum

Klagenfurt – „Natur in Klagenfurt“ bringt 47 Naturdenkmäler in zahlreichen Fotos und detaillierten Beschreibungen näher. Das Werk ist im Buchhandel und diesen Samstag beim Tag der offenen Tür im Rathaus im Büro von Stadtrat Frank Frey erhältlich.

 2 Minuten Lesezeit (244 Wörter)

Klagenfurt ist reich an Naturdenkmälern. Der Wegbegleiter, der die Schönheit der grünen Seite der Stadt zeigt, wurde nun aktualisiert und im Heyn Verlag neu aufgelegt.

Großzügiger Naturreichtum

Entstanden ist das Buch „Natur in Klagenfurt“ unter der Federführung der beiden Autoren Dipl. Ing. Josef Knappinger, seit vielen Jahren Landschaftsplaner, und Dr. Ernst Woschitz, seit 1989 als Stadtbiologe im Magistrat tätig. „Es ist immer wieder überraschend und erstaunlich, welchen Naturreichtum die Landeshauptstadt aufweisen kann. Das reicht von Landschafts- und Naturschutzgebieten bis hin zum Europaschutzgebiet Natura 2000“, führt Knappinger aus. Neben zahlreichen Fotos und detaillierten Beschreibungen von 47 Naturdenkmälern beinhaltet das Buch auch einen Stadtplan, auf dem die einzelnen Standorte verzeichnet sind.

Bewusstsein schärfen

„Das Büchlein soll Klagenfurter und Touristen anregen, sich die Naturvielfalt unserer Stadt anzusehen. Wir wollen damit aber auch das Bewusstsein in der Bevölkerung schärfen, dass Schutz und Erhalt unserer Natur nicht immer selbstverständlich ist. Alle fünf bis zehn Jahre wird das Buch neu aufgelegt. Das ist notwendig, da alte Naturdenkmäler weichen und neue dazu kommen. „Aufgrund dieser Dynamik ist das Buch immer nur eine Momentaufnahme. Wir versuchen im Einvernehmen mit Grundstücksbesitzern so viele Naturdenkmäler wie möglich zu bewahren“, sagt Woschitz, der sich schon 30 Jahre lang im Magistrat für Naturschutz einsetzt. „Durch den Klimawandel werden Erholungsgebiete in Zukunft für den Menschen noch wertvoller. Bäume schaffen ein wichtiges Mikroklima und schützen uns vor Überhitzung.“

 

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