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Ein Teil der Mannschaft und alle Ehrengäste aus dem öffentlichen Leben und Blaulicht-Organisationen.
Ein Teil der Mannschaft und alle Ehrengäste aus dem öffentlichen Leben und Blaulicht-Organisationen. © Rotes Kreuz Villach

238.000 Stunden im Einsatz:

Rotes Kreuz zieht positive Bilanz

Villach – Die neue Bezirksstellenleiterin der Bezirksstelle Villach, Christina Summerer, MBA, lud zu ihrer ersten Bezirksversammlung. Stolz konnte sie eine äußerst positive Bilanz des Jahres 2017 präsentieren:

 2 Minuten Lesezeit (351 Wörter)

Fast 1,56 Millionen Kilometer fuhren insgesamt 42 Fahrzeuge im abgelaufenen Jahr bei rund 32.310 Einsätzen. Dabei wurden 47.950 Bürgern und Bürgerinnen transportiert. Rasche Hilfe vor Ort leisteten die 24 First Responder im ländlichen Bereich, ausgestattet mit modernstem Gerät: Diese freiwilligen und beruflichen Rettungssanitäter und -Sanitäterinnen kamen in 204 Fällen zum Einsatz.

Wertvolle Hilfe leisteten auch die 19 freiwilligen Mitarbeiter im Rahmen der Krisenintervention, welche bei 82 Einsätzen rund 380 Personen betreuten.

238.000 Stunden im Einsatz

238.000 Stunden leisteten 516 ehrenamtliche, 88 berufliche Kolleginnen und Kollegen und 55 Zivildienstleistende. Die Jugendgruppe, bestehend aus den zukünftigen Sanitäterinnen und Sanitäter des Roten Kreuzes, ist mit rund 50 Kindern und Jugendlichen unter der Leitung von sehr engagierten 15 Sanitätern, sehr gut aufgestellt.

Gesundheits- und soziale Dienste

In diesem Leistungsbereich wurden bei der Bezirksstelle Villach insgesamt rund 38.000 Stunden aufgebracht und dabei mehr als 1.660 Klientinnen und Klienten liebevoll betreut. 58 Personen wurden im Rahmen der Aktion „Essen auf Rädern“ mit rund 13.000 warmen Malzeiten versorgt. Insgesamt 588 Rufhilfe-TeilnehmerInnen wurden betreut.

Die Kooperation Team-Österreich-Tafel, initiiert vom ORF-Radiosender Ö3, mit der ARGE Sozial in Villach konnte mit 65 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 460 Menschen mit Waren im Gegenwert von rund 1 Millionen EURO versorgen.

Zusätzliche Dienste wie Hospiz und die Freiwillige Sozialbegleitung, werden ebenfalls von der Bezirksstelle Villach angeboten.

Eine Besonderheit, die ihren Ursprung an der Bezirksstelle Villach hatte und sich nach wie vor größter Beliebtheit erfreut, ist die sogenannte „Teddybär-Ambulanz“. Während dieser „Ambulanz“ wird Kindergarten- u. Vorschulkindern auf spielerische und angstfreie Art und Weise die Arbeit und der Transport durch das Rote Kreuz dargelegt. Im abgelaufenen Jahr konnten 10 Ambulanzen für rund 350 Kinder in Kindergärten abgehalten werden.

Die Streichelhundestaffel zeigten in rund 20 Volksschulen den sicheren Umgang mit Hunden.

136 abgehaltenen Kurse

Großen Wert legt die Bezirksstelle Villach auch auf die Breitenausbildung: 2.085 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zu insgesamt 136 Kursen zu verschiedenen Fachgebieten begrüßt werden.

Unterstützung durch die Bevölkerung

An die 5.120 Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten 2017 dem Aufruf des Roten Kreuzes zur Blutspende.

Mit Dankbarkeit blickt die Bezirksstelle auch auf die rund 14.220 unterstützenden Mitglieder, ohne deren finanzielle Unterstützung sehr viele Leistungen nicht erbracht werden könnten.

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