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Politik - Villach & Klagenfurt
Eine der neuen Kameras (Selpritsch) © 5min.at

Einhaltung von Regeln wird gefordert

Strenge Kontrollen beim GTI-Treffen

Kärnten – Beim GTI Treffen 2018 wird die Einhaltung von "gesetzlichen, moralischen und hygienischen Grundbedingungen" gefordert. Strenge Kontrollen und entsprechendes Personal sollen nicht nur die Anrainer schützen, sondern auch Autofans einen kontrollierbaren und kontrollierten Aufenthalt ermöglichen. Kärnten ist zwar für seine Gastfreundlichkeit bekannt, trotzdem wird von Landesrätin Mag.a Sara Schaar die strikte Einhaltung von Recht und Gesetz von den zahlreichen Besuchern des GTI Treffens gefordert.

 3 Minuten Lesezeit (450 Wörter) | Änderung am 14.04.2018 - 17:14

Zahlreiche Initiativen und Maßnahmen

Landesrätin Mag.a Sara Schaar bezog heute, Samstag, 14. April, klar Stellung zum GTI-Treffen und der ausufernden Vor- und Nachtreffen: „Es ist die Aufgabe der Polizei, für Recht und Ordnung zu sorgen. Ich nehme die Anliegen der Anrainer und der Bürgerinitiative sehr ernst. Erfreulicherweise gibt es seitens der Kärntner Polizei, wie medial berichtet, zahlreiche Initiativen und Maßnahmen, die letztlich zu einer Entlastung der Bevölkerung beitragen sollten“, so Schaar, die beispielsweise Informationskampagnen auch in sozialen Netzwerken oder Videoüberwachungen erwähnt.

„Es ist die Aufgabe der Polizei, für Recht und Ordnung zu sorgen. Ich nehme die Anliegen der Anrainer und der Bürgerinitiative sehr ernst. Erfreulicherweise gibt es seitens der Kärntner Polizei, wie medial berichtet, zahlreiche Initiativen und Maßnahmen, die letztlich zu einer Entlastung der Bevölkerung beitragen sollten“ - © 5min.at

Harte Konsequenzen bei Gesetzesverstoß

„Die Bemühungen sind so weiter zu verstärken, dass allen Besuchern des GTI-Treffens und der Vortreffen klar sein muss, dass Kärnten sich einerseits über friedliebende Besucherinnen und Besucher sowie Autofans freut, und es andererseits harte Konsequenzen bei Verstößen gegen Gesetze gibt. Unsere Gäste haben Rechte, sie haben aber auch Pflichten“, macht Schaar deutlich. Die Umweltreferentin will sich selbst mit der Landespolizeidirektion zusammensetzen, um entsprechende Möglichkeiten auszuloten. Auch vom Innenministerium erwartet sich die Umweltlandesrätin im Interesse aller Beteiligten in weiterer Folge eine massive und stärkere Präsenz auch bei den Vor- und Nachtreffen, konsequente Kontrollen und strenges Vorgehen.

Schaar: „Kärnten ist für seine Gastfreundlichkeit bekannt und beliebt.“

Grundsätzlich sei es erfreulich, dass Kärnten sich einer so großen und weiter steigenden Beliebtheit erfreut. Dass sich das auch in den Tourismus-, Wirtschafts- und Wertschöpfungszahlen niederschlägt sei ein positiver und nicht wegzuleugnender Faktor. „Kärnten ist für seine Gastfreundlichkeit bekannt und beliebt. Dieses freundliche Image und Gesicht unseres Bundeslandes sollten wir weiter pflegen“, so Schaar. Ganz unmissverständlich festzuhalten sei gleichzeitig auch, „dass wir von allen – Kärntnerinnen und Kärntnern ebenso wie von unseren Gästen – die Einhaltung von Recht und Gesetz bedingungslos einfordern. Mehr noch, das was Gäste von uns, unserem Land, den Unternehmen und der Bevölkerung erwarten – nämlich genau jene Freundlichkeit, für die wir eben so beliebt und bekannt sind – genau das erwarten wir auch umgekehrt.“

Junge Menschen sollen, gerade bei einer solchen Veranstaltung, ausgiebig feiern können und Spaß haben. Dies muss jedoch so von Statten gehen, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer dabei nicht gestört wird.

Interview Bürgermeister Velden

Was sagt Ferdinand Vouk zu den Treffen? Wir haben ihn gefragt.

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