Das grüne und das rote Licht in Klagenfurt - 5 Minuten - Nachrichten & Aktuelles

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Politik - Klagenfurt
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Grüne stellen Anträge

Das grüne und das rote Licht

Klagenfurt – Die Ampelphasen sind den Grünen ein Dorn im Auge, diese seien auf Autos ausgerichtet. Um den Rad- und Fußverkehr in Klagenfurt zu fördern, setzt sich die Partei nun für eine Verlängerung der Grünphasen für RadfahrerInnen und FußgängerInnen ein. Auch beim Benediktinermarkt gibt es Gesprächsbedarf.

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Grünes Licht für RadfahrerInnen und FußgängerInnen

Die Grünen wollen sich für die Förderung des Rad- und Fußverkehrs in Klagenfurt einsetzen. Eine wichtige Maßnahme soll dabei die Verlängerung der Grünphasen für RadfahrerInnen und FußgängerInnen beim Überqueren von Kreuzungen werden. Gemeinderat Elias Molitschnig brachte dazu einen Antrag ein, der nun im Verkehrsausschuss positiv behandelt wurde.

„Leider sind die Ampelphasen auf Autos ausgerichtet. Hier braucht es ein generelles Umdenken: Der Fokus sollte auf die Förderung des Rad- und Fußverkehrs sowie der öffentlichen Verkehrsmittel gelegt werden. Ständiges Stehenbleiben und Anfahren bei Ampeln erschwert das Radfahren – das ist vielen zu mühsam. Hier ist die Politik gefragt, konkrete Anreize zu schaffen, damit die Menschen ihre Wege nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag bequem mit dem Fahrrad zurücklegen können. Auch bei den Öffis gilt es, anzusetzen: Wenn die Busse permanent im Verkehr feststecken und die Fahrzeiten nicht kürzer werden, sehen viele keinen Grund, umzusteigen.“

Benediktinermarkt: „Das Herz von Klagenfurt steht die halbe Woche still“

BesucherInnen des Benediktinermarktes stehen nicht selten vor geschlossenen Läden, montags ist fast durchgehend Ruhetag. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Stände am Benediktinermarkt sporadisch und nach Belieben geöffnet. Meinen die Grünen. Innenstadtbelebung bedeute Frequenz durch verlässliche Öffnungszeiten. GRin Schmid-Tarmann (Grüne) fordert deshalb die Einhaltung der Marktordnung.

„Der Benediktinermarkt ist das Herzstück von Klagenfurt. An den Markttagen Donnerstag und Samstag herrscht reges Treiben. Die Zahl von KundInnen, die unter einem vielfältigen Angebot unserer Region, aber auch aus unseren Nachbarländern Friaul und Slowenien wählen können, ist groß. Genauso wichtig wie das Einkaufen ist den KlagenfurterInnen die Kommunikation, das Treffen von Bekannten“, weiß Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann. „Besucht man den Markt jedoch an einem anderen Wochentag, speziell am Montag, bietet sich einem ein Eindruck der Tristesse, denn es gibt nur vereinzelt Stände auf der Freifläche. Der Großteil der Stände der Ost- und Südhalle hat montags bis mittwochs geschlossen“, berichtet Schmid-Tarmann. Die Klagenfurter Marktordnung (2016) legt bestimmte Öffnungszeiten für Hallen und Freiflächen fest.

Die Grüne Wirtschaftssprecherin wird bei der kommenden Gemeinderatssitzung daher einen Antrag einbringen, dass schon bei Vertragsabschluss mit den  BetreiberInnen – gerade an Top-Standorten – Öffnungszeiten festgelegt werden, die gemäß der Marktordnung auch einzuhalten sind.

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