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Politik - Villach
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Wie geht es weiter in Villach?

Fachtagung zur Zukunft der „Smart City“

Villach – Villachs Energiereferentin, Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner, diskutierte im Rahmen der Stadtentwicklungskonferenz „Urban Future“ über nachhaltige Stadtentwicklung.

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Kürzlich wurden in Wien die „Smart Cities Days 2018“ abgehalten, in deren Rahmen auch die Stadtentwicklungskonferenz „Urban Future“ stattfand. Dabei referierten und diskutierten zahlreiche Stadtpolitikerinnen und –politiker, Geschäftsführer internationaler Großkonzerne, Mitglieder unterschiedlichster EU-Unterorganisationen und Stadtplaner unterschiedlichster Städtegrößen über die Zukunft von Smart Cities und nachhaltige Stadtentwicklung. Insgesamt 230 Referentinnen und Referenten beteiligten sich am Programm. Die Stadt Villach als eine der führenden Smart City Städte in Österreich hat aufgrund der bisher gesammelten Erfahrungen auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren an unterschiedlichsten Stellen im Rahmen von internationalen Konferenzen Inputs zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung geliefert und war auch diesmal ein mit Spannung erwarteter Gast.

Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Energiereferentin Dr.in Petra Oberrauner nahm für die Stadt Villach an der Konferenz teil. „Neben ambitionierten übergeordneten Klimaschutzzielen zu Verbrauchssenkung, Steigerung von Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energieträger ist die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und weiteren Interessensgruppen ein wesentliches Element des Villacher Ansatzes zum Thema Smart City“, so Oberrauner. „Einerseits haben wir bereits einige wichtige Auszeichnungen wie die Ernennung zur e5-Gemeinde erhalten, andererseits ist es natürlich unser Ziel, die Bevölkerung ins Boot zu holen, ein Umdenken in Sachen nachhaltiger Energienutzung zu erzielen und verständlich zu machen, inwiefern wir alle von diesen Maßnahmen profitieren.“

Das bedeutet „Smart City“ für Villach

Ganz grundsätzlich betreffe Smart City in Villach nicht nur den Einsatz neuer Technologien, der Begriff sei vielmehr stark mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung verbunden. „Smart City ist ein Strategieansatz, der sich in allen Bereich der städtischen Aufgaben wiederfindet: So ganz aktuell bei der ‚Augen auf Villach‘-App, mit der Bürgerinnen und Bürger in Kontakt mit der Verwaltung treten und so zur lebenswerten Stadt Villach beitragen können. Zweitens das internationale E-Mobilitäts-Projekt ‚STEVE‘, in dessen Rahmen basierend auf den Nutzerbedürfnissen getestet werden soll, wie ein E-Bike-Sharing System in Villach funktionieren kann. Dieses Projekt vereint neue Technologien mit neuen Geschäftsmodellen (Sharing – Teilen statt besitzen) und stellt eine nutzerorientierte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar.“

Umweltfreundliche Fortbewegung soll gefördert werden

Mit dem Stadtentwicklungskonzept STEVI 2025 wurde der Grundstein für eine weitere nachhaltige Entwicklung gelegt. Als übergeordnetes Ziel hat das STEVI den Ausbau der lebenswerten Stadt Villach in den Mittelpunkt gestellt und in fünf Unterkapiteln konkrete Maßnahmen und Indikatoren für die Zielerreichung entwickelt. Schon das STEVI selbst entstand im Zuge eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses, im Zuge dessen sich viele Interessierte mit wertvollen Ideen für das Gedeihen ihrer Stadt einbrachten. Das neue Mobilitätskonzept der Stadt Villach trägt außerdem dazu bei, umweltfreundliche Fortbewegung zu fördern und Verkehrslösungen weiter und neu zu denken.

Damit schließt sich der Kreis zu den Ansätzen auf Bundesebene, welche Hans-Günther Schwarz vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit den Worten „Städte haben die Aufgabe, unser Leben lebenswert sein zu lassen“, umschrieb.

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