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Hintergrund
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Chaos rund um den See?

Erstes GTI-Vortreffen-Fazit

Wörthersee – Vom 09. bis zum 13. Mai 2018 findet das 37. „GTI Treffen" in Reifnitz am Wörthersee statt. Wie in den vergangenen Jahren spielt das „Tref­fen vor dem Treffen" für Autobegeisterte aus allen Herrenländern eine immer größere Rolle. In einer Aussendung spricht die Polizei von einem, bezogen auf Eskalationen, ruhigen Vortreffen. „Gummi Gummi“, Fehlzündungen, Geschwindigkeitsübertretungen und Anrainerbeschwerden über die Lautstärke gab es aber auch heuer.

 4 Minuten Lesezeit (553 Wörter) | Änderung am 30.04.2018 - 16:54

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass das „Treffen vor dem Treffen“ ein immer wichtigerer Faktor für zahlreiche GTI-Fans geworden ist. Seit dem 13. April wurde die polizeiliche Präsenz in den Wörtherseegemeinden Reifnitz, Velden und Maria Wörth, Keutschach und Schiefling am See und rund um den Faaker See verstärkt. Der Personaleinsatz richtet sich immer nach den tagesaktuellen Gegebenheiten der Veranstaltungen und lässt sich somit nicht pauschal beziffern. Bis zum Freitag, dem 27. April, verlief das „Vortreffen“ sehr ruhig, berichtet die Polizei. Das verlängerte Wochenende wurde aber von vielen Autofans aus ganz Europa zum Anlass genommen an den Wörthersee zu reisen. Daraus resultierend kam es im Bereich des Faaker Sees und Velden zu Verkehrsverzögerungen und zu Staus. Auch die Videoüberwachung wurde heuer erstmals eingesetzt. Am 9. Mai geht’s dann offiziell los.

Lokalaugenschein

Auch wir sahen uns die Situation in Velden, Selpritsch und am Faaker See an. Und es war überraschend ruhig. Die Polizei war präsent und die Stimmung war entspannt. Auf diversen FB-Videos sieht man einen Übergriff auf die Polizei sowie „Gummi Gummi“ auf den Straßen. Vor Ort war davon aber weit und breit nichts zu sehen. Fans aus allen Ländern stellten ihre Autos aus und unzählige Jugendliche und Autofans begutachteten diese. Jedoch war mit Wartezeiten von bis zu 30 Minuten zu rechnen, wollte man durch einen der Hot-Spots mit seinem PKW fahren. Auch im Gespräch vor Ort wurden uns, bis auf die genannten Probleme, keine besonderen Vorkommnisse mitgeteilt.

Doch „Gummi Gummi“ sorgte für Einsätze

Bislang musste die Exekutive vor allem wegen straßenpolizeilichen Verwaltungsübertretungen einschreiten. „Die Kolleginnen und Kollegen schritten vorwiegend wegen dem sogenannten „Gummi-Gummi geben“, provozierten Fehlzündungen, Kennzeichenabnahmen wegen technischen Mängeln bis hin zu massiven Geschwindigkeitsübertretungen, rigoros ein“, so die Polizei. Wegen Lärmerregungen durch das Fehlverhalten einzelner Fahrzeuglenker, kam es auch zu Anrainerbeschwerden. Diese bezogen sich hauptsächlich auf den Bereich Faak am See und Velden. „Jeder einzelnen Beschwerde und Anzeige wurde seitens der Exekutive nachgegangen. Dort wo unsere Kolleginnen und Kollegen diese selbst wahrgenommen haben, wurde entsprechend eingeschritten“, informiert die Polizei.

Stammpersonal wurde bereits erhöht

Die Landespolizeidirektion Kärnten wird je nach sicherheits- und verkehrspolizeilicher Lage den Kräftebedarf bis zum offiziellen Wörtherseetreffen schrittweise anpassen. Einerseits wur­de das Stammpersonal der Polizeiinspektionen Velden, Reifnitz, Faak/See, St. Jakob im Ro­sental und der Landesverkehrsabteilung um Kräfte aus dem eigenen Bundesland und ande­rerseits aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Burgen­land, Steiermark und Tirol erhöht.

Autofrei kommt gut an

Der „Autofreie Tag“ rund um den Wörthersee wurde auch heuer wieder von Zehntausenden Teilnehmern sehr gut angenommen. Die Herausforderung für die Kärntner Exekutive lag in der Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes dieser Veranstaltung und gleichzeitig den Verkehrsfluss im Großraum Wörthersee sicherzustellen.

Zusätzliche Kräfte

Seitens der Polizei Kärnten werden seit dem 13. April zusätzlich folgende Kräfte eingesetzt:

  • die Einsatzeinheit Kärnten
  • die Landesverkehrsabteilung (mit Unterstützung des Landesprüfzuges)
  • das Landeskriminalamt
  • beide Polizeihubschrauber (Libelle und Libelle FLIR)
  • drei Polizeimotorboote zur Überwachung des Schiffsverkehrs am Wörthersee
  • sowie im Anlassfall insgesamt 21 Polizeidiensthundeführer mit ihren jeweils speziell ausgebildeten Diensthunden
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