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Wirtschaft - Klagenfurt
Eindruck aus dem aktuellen Store in Klagenfurt © 5min.at

Bewerbungsphase gestartet!

Pop-Up-Store startet in die nächste Runde

Klagenfurt / Villach – Eine neue Geschäftsidee ausprobieren, Kundenfeedback einholen, sich der Bewertung durch eine professionelle Jury stellen - all das bietet der Pop-up-Store des Landes Kärnten mit Förderung durch den KWF. Ab sofort ist die Ausschreibung für die Saison 2018/2019 online - erneut werden die innovativste Idee, das ungewöhnlichste Produkt und die interessantesten Jungunternehmen gesucht. Außerdem wird das Projekt ausgeweitet. Bald sollen auch in Villach, Wolfsberg und Klein St. Paul Geschäftslokale zur temporären Benutzung "aufpoppen". 

 4 Minuten Lesezeit (551 Wörter)

„‘Mein Pop-Up-Store‘ wurde vom Land Kärnten und dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds ins Leben gerufen, um die Klagenfurter Innenstadt zu beleben, leer stehende Flächen zu nutzen und jungen kreativen Unternehmen eine Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren“, sagte LHStv.in Gaby Schaunig bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Gemeinsam mit Martina Sebastian vom KWF und den Gewinnern der letztjährigen Ausschreibung präsentierte sie heute eine vorläufige Bilanz des ersten Jahres Pop-Up-Store und gab Ausblick auf die kommende Saison.

Weitere Geschäftslokale in Planung

Kärnten ist ein Land der kreativen Köpfe und inspirierenden Ideen, das hat sich schon bei den zahlreichen Bewerbungen in der ersten Ausschreibung gezeigt. Es ist uns ein großes Anliegen, kleine und mittlere Unternehmen bei der Verwirklichung ihrer Vision zu unterstützen, deshalb freut es mich sehr, dass das erfolgreiche Projekt Pop-Up-Store nicht nur fortgesetzt, sondern ausgeweitet wird“, sagte Schaunig. Konkret werden bald auch in Villach, Wolfsberg und Klein St. Paul Geschäftslokale zur temporären Benutzung „aufpoppen“.

Gewinner wird Ende Juli bekannt gegeben

Bis 27. Juni haben Unternehmerinnen und Unternehmer, Start-ups, aber auch Freiberufler und Künstler Zeit, sich zu bewerben“, informierte Sebastian. Dann evaluiert eine Jury aus Vertretern der Wirtschaftskammer Kärnten, der Arbeiterkammer, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Fachhochschule Kärnten und dem KWF die eingereichten Konzepte. „Die besten Konzepte werden mit 3.000 Euro prämiert, das jeweilige Unternehmen erhält für drei Monate ein 43 m² großes Geschäftslokal im Verwaltungsgebäude der Kärntner Landesregierung in der Bahnhofstraße in Klagenfurt“, so Sebastian. Ende Juli werden die Gewinner bekannt gegeben, mit 1. Oktober kann das erste Unternehmen die Geschäftsräume beziehen.

Sprungbrett zum permanenten Geschäft

Im ersten Quartal 2018 eröffnete die BabyBox ihre Türen für Interessierte und Kunden. Das Resümee von Unternehmensgründerin und Betreiberin Isabella Hold fällt „sensationell“ aus. Für sie waren die drei Monate im Pop-up-Store wie eine „Rüttelstrecke“, auf der sie ihr Geschäftsmodell einem „Crashtest aus dem echten Leben“ unterziehen und in einigen Bereichen optimieren konnte.

Derzeit zeigt Roman Steindl seine Werke im Pop-up-Store. Der Gründer und Betreiber der Firma Feinrost stellt individuelle und handgefertigte Möbel aus Kärnten her und kann bereits nach drei Wochen im Store von einem gestiegenen Bekanntheitsgrad und regem Kundeninteresse berichten. Im dritten Quartal 2018 beschließt die „Zwergenstadt“ das erste Jahr des Pop-Up-Stores in der Bahnhofstraße.

Christin Valentin-Saffran wird einen bunten Mix aus Secondhand, Handmade und Neuwaren rund um Schwangerschaft, Baby und Kind anbieten: „Gerade Second-Hand-Sachen sind online nur schwer zu verkaufen, da rechnet sich der Aufwand manchmal fast nicht. Ich freue mich daher schon sehr auf mein erstes eigenes Geschäftslokal. Im Idealfall wird der Pop-up-Store für mich zu einem Sprungbrett in ein permanentes Geschäft hier in Klagenfurt.“

Diese Menschen können sich bewerben:

Bewerbungen stehen Personen offen, die ein Kleinstunternehmen beziehungsweise ein kleines oder mittleres Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Kärnten betreiben oder gründen wollen. Das inkludiert auch Freiberuflerinnen und Freiberufler, beispielsweise aus dem Bereich Kunst und Musik.

Weitere Informationen und das erforderliche Einreichformular sind auf der Landeshomepage www.ktn.gv.at (weitere Themenschwerpunkte) oder hier abrufbar.

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