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Politik - Klagenfurt
Susanne Scheiber (Koordinatorin Kärntner Armutsnetzwerk), LHStv.in Beate Prettner, Gerhard Leitner (Bundesrat), Christine Sallinger (Plattform ‚Sichtbar Werden‘), Heinz Pichler (Obmann Kärntner Armutsnetzwerk) © Büro LHStv.in Prettner

Stopp in Klagenfurt:

Ein Bus der auf Armut aufmerksam macht

Klagenfurt – Der „Europäischer Mindesteinkommensbus“ tourte am Donnerstag durch Kärnten. Er legte einen Stopp in Klagenfurt ein, um ein Bewusstsein für Armut zu schaffen.

 1 Minuten Lesezeit (176 Wörter) | Änderung am 05.05.2018 - 09:18

„Arm ist nicht nur, wer in Pappschachteln am Bahnhof übernachten oder die Tage auf Parkbänken verbringen muss, sondern arm ist, wer am Alltagsleben nicht teilnehmen kann“, erklärte LHStv.in Beate Prettner am Donnerstag bei der Pressekonferenz anlässlich des Tourenstopps des „Europäischen Mindesteinkommens-Busses“.

Auch Alleinerziehende sind von Armut betroffen

„In Kärnten ist es uns trotz widrigster Hypo-Umstände in der vergangenen Legislaturperiode gelungen, die Armutsgefährdung von knapp 17 auf knapp unter 12 Prozent zu senken – damit liegen wir österreichweit im besten Drittel“, betonte Prettner. Die Hauptrisikogruppe seien Arbeitslose und Alleinerziehende – Letztere, weil sie aufgrund der Kinderbetreuung keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen können.

EMIN-Bus soll Bewusstsein schaffen

Um auf Armut aufmerksam zu machen, tourt derzeit der EMIN (European Minimum Income Network)-Bus durch die EU. Start war in Brüssel, am Mittwoch wurde Halt in Wien gemacht, am Donnerstag war Klagenfurt an der Reihe. Der Bus will Bewusstsein schaffen und für ein soziales Europa mobilisieren. Ziel ist eine Petition für die Schaffung von EU-Rahmenrichtlinien, die europäische Mindeststandards definieren sollen.

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