Zum Thema:

26.05.2018 - 17:38E-Bike Fahrerin kollidierte mit 12-jährigen Mädchen26.05.2018 - 12:46Digitalisierungs­kongress 201826.05.2018 - 11:02GKK: Gute Beratung bei „FrauenFragen“26.05.2018 - 09:42Schwedische Ver­stärkung für den KAC
Wirtschaft - Klagenfurt
LHStv.in Gaby Schaunig legt in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag den Förderakt zur Beschlussfassung vor. © 5min.at

Unterstützung durch KELAG-Fonds:

Zwei Kärntner Zukunfts­projekte werden gefördert

Klagenfurt – Mit Geldern aus dem KELAG-Infrastrukturfonds werden zwei Kärntner Projekte gefördert und somit die heimische Wirtschaft gestärkt. So werden Projekte, die sich mit "autonomer Mobiliät" und "Energie- und Ressourceneffizienz" beschäftigen insgesamt mit 2,1 Millionen Euro unterstützt.

 3 Minuten Lesezeit (365 Wörter)

Ein Beratungsprojekt zur effizienteren Nutzung von Ressourcen und ein Forschungsvorhaben zum Thema autonome Mobilität fördert das Land Kärnten aus dem Infrastrukturfonds der KELAG. Einen entsprechenden Förderakt legt LHStv.in Gaby Schaunig in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag zur Beschlussfassung vor. „In beiden Fällen können zudem Gelder vom Bund bzw. der Europäischen Union abgeholt werden, was die Effizienz unseres Mitteleinsatzes noch einmal steigert“, betonte Schaunig heute, Samstag.

Autonome Mobilitätslösungen

1,5 Millionen Euro „schwer“ ist ein Forschungsvorhaben der Lakeside Labs in Zusammenarbeit mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der JOANNEUM Research und diversen Verkehrsanbietern. Dabei geht es um die Entwicklung neuer lokaler und regionaler Strategien im Bereich von autonomen Mobilitätslösungen mit dem übergeordneten Ziel der CO2-Reduktion. 20 Prozent der Forschungsmittel (300.000 Euro) kommen dabei aus dem Infrastrukturfonds, 80 Prozent (1,2 Millionen Euro) aus EU-Mitteln (EFRE-Projekt im Bereich CO2-Reduktion). Das Projekt ist auf zumindest drei Jahre angelegt.

Beratung für Energie- und Ressourceneffizienz

200.000 Euro aus dem Infrastrukturfonds fließen in das Projekt „ökofit Kärnten – Effizienzberatung für Betriebe 2018+“. Es zielt darauf ab, Betrieben dabei zu helfen, vorhandenes Potenzial zum effizienteren Einsatz von Energie zu identifizieren, Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Energie- und Ressourceneffizienz zu setzen und sie in der verstärkten Anwendung erneuerbarer Energieträger und bei der Vermeidung von Abfällen zu beraten. Projektträger ist der Verein „ENUK-K“ (Energie-, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz; ehemals u.a. „Energie bewusst Kärnten“). „Wir unterstützen damit einerseits Kärntner Betriebe, Sparpotenziale im eigenen Haus zu heben und beraten sie gleichzeitig im Hinblick auf ressourcenschonenderes Arbeiten“, so Schaunig. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt, das gesamte Volumen beträgt 600.000 Euro, wobei je ein Drittel aus dem Infrastrukturfonds, dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und von den teilnehmenden Unternehmen (in Form eines Eigenbeitrags) kommen.

Der Infrastrukturfonds

Geprüft wurden die Projekte vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), der auch die Vorfinanzierung übernimmt. Die Mittel aus dem Infrastrukturfonds fließen nach Vorlage entsprechender Abrechnungen. Der Infrastrukturfonds wurde 1995 mit einer Vereinbarung zwischen Land Kärnten, der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts-AG, der KELAG und der Österreichischen Draukraftwerke AG gegründet und damals mit 4,36 Millionen Euro dotiert. Aktuell liegen rund 500.000 Euro im Fonds.

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen