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© Hauptwache Klagenfurt

Feuer in Wohnung

Es war Brandstiftung

Klagenfurt – Am 1. Mai brach in einer Klagenfurter Wohung ein Brand raus. Heute teilte die Polizei mit: Es war Brandstiftung.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter) | Änderung am 07.05.2018 - 17:07

Am vergangenen Dienstag brach gegenüber dem Bischöflichen Palais ein Brand in einer Wohnung aus. Zahlreiche Einsatzkräfte machten sich auf den Weg – das Schlafzimmer stand in Vollbrand (wir berichteten).

Motiv Beziehungsprobleme

Beamte des Landeskriminalamtes konnten in Zusammenarbeit mit dem SPK Klagenfurt nach umfangreichen Erhebungen den 26-jährigen Lebensgefährten der Wohnungsinhaberin ausforschen. Er steht im Verdacht, den Brand gelegt zu haben. „Der Mann aus Klagenfurt ist geständig und gab als Motiv Beziehungsprobleme an. Er wurde festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert“, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beendete die Lebensgefährtin des mutmaßlichen Brandstifters die Beziehung – der 26-Jährige bedrohte und belästigte sie daraufhin. Sie flüchtete sogar in ein Frauenhaus. Schlussendlich soll er den Brand gelegt haben.

Einsatz unter schwerem Atemschutz

Unter schwerem Atemschutz wurde bei dem Brand eine Schnellangriff-Löschleitung über das Stiegenhaus im Innenangriff zur Brandbekämpfung vorgenommen. Ein zweiter Trupp begann gleichzeitig die Brandbekämpfung über ein Steckleiterteil mit einer Schnellangriffsleitung von außen. Durch Einschlagen der Fenster im Schlafzimmer wurde von außen ein Rauchabzug geschaffen. Von dort konnten die Löscharbeiten fortgesetzt werden. Ein Atemschutztrupp öffnete im obersten Geschoss die Stiegenhausfenster und entrauchte den Bereich so mit Hilfe eines Drucklüfters.

Im Einsatz standen insgesamt 9 Fahrzeuge und 32 Mann der Hauptwache Klagenfurt, der Berufsfeuerwehr Klagenfurt und auf Bereitschaft die Viktring/Stein-Neudorf und die Feuerwehr St. Martin.

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