Hochbehälter Tschinowitsch: Wasser marsch in Turdanitsch/Tschinowitsch - 5 Minuten - Nachrichten & Aktuelles

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Diese Zeiten sind schon länger vorbei. Ab heute ist auch der Hochbehälter wieder am Netz © KK

Wieder am Netz nach "Causa Lackwasser"

Hochbehälter Tschinowitsch: Wasser marsch

Turdanitsch/Tschinowitsch – Im Zusammenhang mit der Trinkwasserverunreinigung in den Ortschaften Turdanitsch und Tschinowitsch teilt der Wasserversorgungsverband Faaker-See-Gebiet mit, dass die Sanierungsarbeiten im Hochbehälter Tschinowitsch abgeschlossen sind. Es erfolgte der Austausch der gesamten Verrohrung in Edelstahl sowie eine umfassende Reinigung und Desinfektion.

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Die begleitende Kontrolle der Bauausführung und die abschließende  Bauabnahme erfolgte durch ein Villacher Zivilingenieurbüro. Die Anlage entspricht somit dem Stand der Technik.

Wasserproben bestehen den Test

Nach den Instandsetzungsarbeiten wurde durch den Wasserversorgungsverband die Ziehung von Wasserproben veranlasst. Das Ergebnis: Entsprechend dem Gutachten der  Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes Kärnten entsprechen die Wasserproben sowohl in chemischer als auch in bakteriologischer Hinsicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (BGBl II 304/2001 idgF).

Ab heute: Hochbehälter wieder am Netz

Der Hochbehälter Tschinowitsch wird wieder in das Versorgungsnetz des Wasserversorgungsverbandes eingebunden. Das bedeutet: Ab 18. Mai 2018 erfolgt die Versorgung der Wasserbezieher von Tschinowitsch und Turdanitsch wieder über den Hochbehälter Tschinowitsch. Ab diesem Zeitpunkt herrschen gleichmäßige Druckverhältnisse, auch die Feuerlöschversorgung über die Hydranten ist wieder gegeben.

Der Wasserversorgungsverband bittet nochmals, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes waren und sind stets bemüht, die Versorgung entsprechend den Anforderungen der Trinkwasserversorgung sicher zu stellen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derweil wegen fahrlässiger Beeinträchtung der Umwelt und fahrlässiger Gemeingefährdung.

Rückblick

Im Februar 2018 wurde im Wasser des Wasserversorgungsverbands Faaker See wurde Ethylbenzol nachgewiesen. 150 Haushalte waren von dem verunreinigten Trinkwasser betroffen. Da es sich um eine chemische Verunreinigung handelte, war ein Abkochen des Wassers wirkungslos. Abgepacktes Wasser wurde ausgegeben.

Das Ergebnis einer damaligen Expertenrunde: Es bestand keine Gesundheitsgefährdung. Auch bereits konsumiertes Wasser sei in üblichen Mengen nicht gesundheitsschädlich gewesen. Trotzdem sollte man das Wasser nicht trinken. Kleinkinder und ältere, gesundheitlich eingeschränkte Personen sollten nicht Duschen oder Baden.

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