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Wirtschaft - Klagenfurt
BKS Grundsteinlegung © Peter Just

Grundstein für BKS-Wohnpark gelegt

50 neue Wohnungen für Klagenfurt

Klagenfurt – Im BKS-Wohnpark entstehen in bester Klagenfurter Innenstadtlage 50 Wohnungen. 23 davon werden in Kooperation mit dem Hilfswerk Kärnten als betreubares Wohnen angeboten.

 4 Minuten Lesezeit (557 Wörter)

Bereits seit einigen Wochen arbeiten heimische Baufirmen am Gelände der BKS Bank-Zentrale in Klagenfurt auf Hochtouren. Entstehen dort doch vier Gebäude, die insgesamt 50 Mietwohnungen beinhalten werden. Erster Schritt ist die Errichtung einer Tiefgarage mit 200 Parkplätzen, die mit der bestehen BKS-Garage am St. Veiter Ring verbunden wird. Heute lud Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer Ehrengäste der Stadt Klagenfurt, darunter Bürgermeisterin Marie-Luise Mathiaschitz, die Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und Christian Scheider sowie die Stadträte Wolfgang Germ und Markus Geiger, sowie der ausführenden Baufirmen zur Grundsteinlegung ein.

10 Mio. Euro Investitionsvolumen

„Die Immobilienvermietung und -entwicklung ist ein immer wichtigerer Teil unseres Geschäftsmodells, für das unsere Tochtergesellschaft BKS-Immobilienservice GmbH verantwortlich zeichnet“, erklärt Stockbauer. Die BKS-Immobilienservice hat auch den BKS-Wohnpark am Zentrale Gelände entwickelt. In das Projekt werden rund 10 Mio. Euro investiert. Die Wohnungen werden im Herbst 2019 fertiggestellt werden.

Bauausführung durch heimische Professionisten

Die Bausauführung erfolgt großteils durch heimische Professionisten. „Die BKS Bank ist ein wichtiger Bankpartner für Kärntner Firmen. Daher wollen wir auch umgekehrt unseren Beitrag dazu leisten, dass bei unseren Projekten Wertschöpfung in Kärnten erzielt wird“, so die Vorstandsvorsitzende.

Betreubares Wohnen in 23 Wohnungen

Besonderheit des Projekts ist, dass von den geplanten 50 Wohnungen 23 als betreubares Wohnen angeboten werden. „Erfreulicherweise werden viele Menschen heute deutlich älter als früher und wollen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen. Dies wird durch betreubares Wohnen gut möglich“, so Stockbauer.

Betreubares Wohnen ist eine Wohnform für ältere Menschen, für die Selbstständigkeit wichtig ist. Bei Bedarf können sie aber zusätzliche Betreuungsleistungen, wie Wäscheservice, Einkaufsservice, Kochservice, etc. in Anspruch nehmen. Das betreubare Wohnen entsteht in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Kärnten, dessen Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler das Angebot kurz vorstellte.

Baustelle BKS-Wohnpark - © KK

„Menschen wünschen sich im eigenen Zuhause alt werden zu können. Nicht allen wird dieser Wunsch gewährt, obwohl sie vielleicht nur ein wenig Hilfe benötigen würden. Und genau dafür gibt es das betreubare Wohnen, bei dem Menschen durch eine Alltagsmanagerin bei den täglichen Dingen des Lebens unterstützt werden. Diese Wohnform ermöglicht aber nicht nur ein selbstbestimmtes Leben, sondern ist auch ein wichtiger Schritt gegen Vereinsamung und Isolation im Alter. Ich freue mich, dass wir als Hilfswerk bei diesem innovativen Projekt von Anfang an mit dabei sein dürfen“, so Elisabeth Scheucher-Pichler.

Holz als dominierendes Gestaltungselement

Die architektonische Gestaltung der Gebäude erfolgte durch Architekten Christian Halm. „Bei der Gestaltung der Wohnungen wurde besonderes Augenmerk auf optimale Belichtung, effiziente Grundrisse und eine ansprechende Fassadengestaltung geachtet, dies wurde hauptsächlich durch die Verwendung von natürlichen Materialien (viel Holz) erreicht. Um ausreichend Grünfläche in der Stadt zu erhalten wurden sämtliche Parkplätze in das Untergeschoß verlegt, was als weiteres ökologisches Merkmal dieses Projektes verstanden werden kann“, erklärt der Architekt.

Auch die Wärmeerzeugung erfolgt umweltfreundlich mit einer Grundwasserwärmepumpe. Zudem wird eine Photovoltaikanlage errichtet, mit der die zur Betreibung der Grundwasserwärmepumpe betrieben und für Allgemeinflächen benötige Energie erzeugt wird.

Weitere Gebäude werden saniert

Es bleibt aber nicht bei der Errichtung des neuen BKS-Wohnparks – zwei Gebäude gegenüber der BKS-Zentrale wurden bereits saniert. Ein weitere Erneuerung steht an.

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