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Wirtschaft - Villach
Der Villacher Stadtsenat und die Infineon-Vorstände Oliver Heinrich (vorne) und Thomas Reisinger. Die wichtigsten Verfahrenspunkte wurden im Stadtsenat einstimmig angenommen. © Wernig/Stadt Villach

Villach arbeitet mit Hochdruck an erforderlicher Infrastruktur

Der Plan für die Mega-Investition

Villach – Nach der Jahrhundert-Entscheidung der Infineon, am Standort Villach 1,6 Milliarden Euro zu investieren, beginnt für Villach nun die Phase der wichtigen Vorarbeiten, ehe der Neubau starten kann. Um möglichst effizient arbeiten zu können, wurde bereits Anfang Mai vom Stadtsenat einstimmig eine To-Do-Liste beschlossen.

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Diese Liste beinhaltet unter anderem folgende Aufgaben:

To-Do-Liste zur Mega-Investition

  • Änderungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan
  • Abwicklung von Bau-, Gewerbe- und Wasserrechts-Genehmigungsverfahren
  • Errichtung einer neuen Anbindungsstraße zur Infineon. Diese wird, hinter dem bestehenden Hochwasser-Damm, entlang der Gail geführt werden. Das dafür benötigte Areal ist seit 2002 per Gemeinderatsbeschluss für gewerbliche Entwicklung vorgesehen
  • Anpassung der Wassermengen – sowohl, was die Versorgung der künftig ungleich größeren Infineon betrifft, als auch punkto Abwässer für die Villacher Kläranlage
  • Bessere Verkehrsanbindung des Infineon-Areals an den öffentlichen Verkehr
  • Ausbau des Radwegenetzes: Hier geht es um die Schaffung einer durchgehenden Radverbindung von der Infineon zum Villacher Hauptbahnhof. Man weiß, dass bereits derzeit rund 800 Infineon-Mitarbeiter mit dem Rad von und zur Arbeit fahren. Tendenz steigend
  • Planerische Maßnahmen, um den Bau von rund neuen 150 Wohnungen zu ermöglichen

Ein dichtes Programm erwartet die Mitarbeiter

Villachs Bürgermeister Günther Albel weiß, dass nach den fordernden Monaten der erfolgreichen Investitions-Verhandlungen mit Infineon nun weitere Monate mit dichtem Programm auf ihn und seine Magistrats-Mitarbeiter warten: „Wir haben bereits viele Vorarbeiten geleistet und arbeiten mit Hochdruck an der möglichst effizienten Erledigung der gesetzlich vorgeschriebenen Verwaltungsschritte.“ Dass die zentralen Punkte mit einem Stadtsenatsbeschluss, der von SPÖ, ÖVP und FPÖ einstimmig angenommen wurde, politisch außer Frage stehen, sei ein wichtiger erster Schritt gewesen.

Möglichkeit zu neuem Ausbildungsangebot in Villach

Zusätzlich zu den oben erwähnten Punkten wird auch das Ausbildungsangebot in Villach mit der neuen Situation abzugleichen sein. „Ich kann mir gut vorstellen, dass die Fachhochschule Kärnten auf die nun veränderten Anforderungen reagieren und ihr Angebot neu bewerten wird“, sagt Albel. Auch Anpassungen in Villachs schulischem Angebot seien anzudenken.

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