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Politik - Klagenfurt
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Im Stadion soll ein Wald wachsen

Aber wo wird jetzt gespielt?

Klagenfurt – Derzeit ist ein Kunstprojekt für das Fußballstadion in Planung. Der Künstler will eine Zeichnung realisieren und dabei einen Wald im Stadion entstehen lassen. Aber wo sollen die Fußballer nun trainieren? Die FPÖ wittert ein wahrlich unüberbrückbares Hindernis für die Spieler.

 2 Minuten Lesezeit (317 Wörter)

Wie wir bereits berichteten ist derzeit ein Kunstprojekt für das Fußballstadion in Planung. Dabei möchte der Schweizer Künstler Klaus Littmann eine Zeichnung des Tiroler Künstlers Max Peintner in die Realität umsetzen. Bäume sollen im Stadion gesetzt werden und viele Besucher anziehen. Die Stadt Klagenfurt zeigt sich begeistert von dieser Idee und steht hinter dem Projekt. Die FPÖ sieht das anders und distanziert sich von der Idee. Ein Kunstprojekt habe nichts in einem Fußballstadion zu suchen, heißt es aus der Partei.

Suche nach einer Ersatzspielstätte?

Im Zusammenhang mit dem erfreulichen Aufstieg der Austria Klagenfurt in die zweite Bundesliga übt die FPÖ abermals Kritik an dem geplanten Kunstprojekt. Nach dem Aufstieg der Austria Klagenfurt in die 2. Bundesliga scheint für die FPÖ die Chance groß, auch in die 1. Liga aufzusteigen, da nicht alle
Fußballklubs die Voraussetzungen erfüllen. Eine Voraussetzung jedoch ist ein bespielbares Stadion über die ganze Saison. „Aufgrund des vorgesehenen Kunstprojektes ‚Wald im Stadion‘ wird man sich auf die Suche nach einer Ersatzspielstätte machen müssen. Dies könnte womöglich das Stadion in Fischl sein“, vermutet Stadtrat Wolfgang Germ.

Vertrag über Kunstprojekt noch nicht unterzeichnet?

Offen ist, ob das Stadion in Fischl im jetzigen Zustand allen Richtlinien für die Spiele der Bundesliga erfüllt. „Ist dies nicht der Fall, müsste die Stadt womöglich zusätzliches Steuergeld in die Hand nehmen, denn die Austria Klagenfurt musste der Liga schriftlich zusichern, dass ein entsprechendes Stadion zur Verfügung steht. Es wäre äußerst bedauernswert, wenn ein Klagenfurter Klub nach Wolfsberg ausweichen müsste“, so Germ. „Anscheinend hat der Künstler Klaus Littmann den Vertrag mit der Stadt noch nicht unterzeichnet. Jetzt ist der Zeitpunkt den Vertrag dieses absurden Projektes zurückzuziehen. Dem Aufschwung der Austria sollte man keine Steine oder in diesem Fall Bäume in den Weg stellen“, schließt Germ.

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