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Politik - Villach
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Top-Bewertung für Bio-Essen

Greenpeace lobt Villach

Villach – Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hat Österreichs Schul- und Kindergartenessen unter die Lupe genommen. Kernfrage: Wie Bio ist die Verpflegung der Kinder? Kärnten belegt dabei in der Bundesländerwertung den dritten Platz. Besonders erfreulich: Als geradezu vorbildlich wird Villach gesehen.

 1 Minuten Lesezeit (186 Wörter) | Änderung am 30.05.2018 - 10:27

Mit einer einzigartigen Bio-Quote von 65 Prozent sei man weit über der vom Land Kärnten 2014 beschlossenen Vorgabe, 30 Prozent der Nahrung möge biologisch und regional sein. Zudem sei Villach „der Beweis dafür“, dass Bio nicht teuer sein muss, sagt Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei: Die Kosten für eine Mahlzeit belaufen sich trotz des hohen Bio-Anteils nur auf rund 70 Cent. Auffällig seien die starken regionalen Unterschiede in Kärnten: In anderen Kärntner Städten mache der Bio-Anteil nur rund zehn Prozent aus.

Nur das Beste für die Kinder

Vizebürgermeisterin Kindergartenreferentin Petra Oberrauner sieht das Test-Ergebnis als Bestätigung langfristiger Aufbauarbeit. „Wir haben bereits in den späten 1990er-Jahren, lange vor allen anderen, testweise mit Bio-Essen in den städtischen Einrichtungen begonnen. Mittlerweile versorgen wir alle zwölf Kindergärten und sieben Horte mit Bio-Essen.“ Insgesamt werden heuer für 1.055 Kinder rund 200.000 Mahlzeiten zubereitet.

Die Akzeptanz für Bio sei bei Kindern und Eltern sehr hoch. „Alle Einrichtungen haben eigene Küchen und kochen täglich frisch“, sagt Oberrauner: „Für uns ist klar: Kinder dürfen in Villach nur die beste Verpflegung erhalten.“

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