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LH Kaiser zeigte sich begeistert von den farbenkräftigen und hintergründigen Charakteren sowie vom historischen Museum © Büro LH Kaiser

Kulturzentrum im Rosental

Lilys Wonderland im Kraigher Haus

Feistritz im Rosental – Zwischen Trash und Pop-Art, farbenkräftig, satirisch und immer hintergründig - so sind die Charaktere aus Lilys Wonderland, die nun in der historischen Galerie im Kraigher Haus zu sehen sind. Bei der Ausstellungseröffnung am Samstag, 9. Juni, ließ sich auch Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser von Philip der Maus, Henry dem Hund, vom kleinen Pirat, von einem oder anderem Monster oder vom Engelchen, das den Teufel neckt, inspirieren.

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„Ich bin ein Fan von Popart und mir gefallen die Eigeninterpretationen der Künstlerin, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Kunst ohne Schwellenangst möglich machen“, sagte Kaiser. Sein Dank als Kulturreferent galt Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus: „Ihr tragt dazu bei, dass ein historisches Gebäude mit Kultur vermengt, der Nachwelt erhalten bleibt.“

Kulturzentrum im Rosental

„Wir sind ein Kulturzentrum im Rosental und ich bin stolz, dass es in unserer Gemeinde so viel Kulturgeschehen gibt“, sagte Sonya Feinig, die Bürgermeisterin von Feistritz. Sie verwies darauf, dass Anfang Juni Ausstellungseröffnungen im 320 Jahre alten Kraigher Haus schon zur Tradition gehörten, so heuer bereits zum 22. Mal. „Lily Pril inspiriert die Menschen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Sie bringt Farbe und Freude ins Leben. Mit satirischen Elementen und kleinen, versteckten Gemeinheiten bleibt sie positiv, nie banal, aber auch nicht böse“, so Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus.

Pril:“Im Kleinen ein ganzes Universum entdecken“

„Im Kleinen ein ganzes Universum entdecken“, beschreibt die Kärntner Künstlerin ihre Herangehensweise. Ihre Inspirationsquelle sei dabei oft die Natur mit ihren zahlreichen Details, die sie häufig überzeichne. Ihr Ziel ist es, den Menschen zu helfen, das Positive zu sehen.

Werdegang der Künstlerin

Lily Pril, geboren in Graz, lebt und malt seit 1985 in Klagenfurt. Ihre Ausbildung in Zeichnen/Grafik, Ölmalerei und Radierung absolvierte sie in der privaten Mal- und Zeichenschule von Manfred Auchholzer. 1994-1996 war sie Schülerin von Franz Kaplenig, ab 2000 begann die Ausbildung in Werbegrafik und der Beitritt zur AAA- AustrianArtAssociation. Die Kunstrichtung Pop-Art zieht sich durch ihre Werke wie ein roter Faden. Seit 2012 erfindet sie Kreaturen in Tusche, die satirisch das Leben widerspiegeln.

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