Zum Thema:

09.12.2018 - 18:455-Minuten verlost drei „natürliche Christbäume“09.12.2018 - 17:52Streicheln bis der Tierarzt kommt?08.12.2018 - 18:40Villacher mit ganz viel Herz08.12.2018 - 17:47Veränderung in der Innenstadt
UPDATE | Aktuell - Villach
Die Betroffenheit vor Ort ist groß und viele Beteiligte sind am Boden zerstört.
Die Betroffenheit vor Ort ist groß und viele Beteiligte sind am Boden zerstört. © 5min.at

Vermisster Bub gefunden:

Tragisches Ende der Suchaktion

Faaker See – Die Suche ist beendet: Wasserrettung, Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei - sie alle suchten nach dem jungen Buben aus Villach, der am heutigen Sonntag, dem 10. Juni 2018, am Nachmittag im Bereich des Faaker Sees als vermisst gemeldet wurde. Nun konnte die Suchaktion abgebrochen werden, da der Bub gefunden wurde. Erste Reanimationsversuche vor Ort waren erfolglos.

 2 Minuten Lesezeit (290 Wörter) | Änderung am 25.06.2018 - 22:45

Gegen 16.00 Uhr kam es zu einem Großeinsatz am Faaker See. Während die Wasserrettung und die Feuerwehr den See mit Booten und Tauchern durchsuchten, kreisten Hubschrauber der Rettung und der Polizei über dem Gebiet um aus der Luft nach dem sechsjährigen abgängigen Buben Ausschau zu halten. Viele Einsatzkräfte der Feuerwehr waren zu Fuß unterwegs und durchsuchten die Bereiche um den Faaker See und die angrenzenden Wälder. Auch eine Suchhundestaffel war vor Ort.

Tiefe Betroffenheit vor Ort

Gegen 17.30 Uhr kam die erschütternde Nachricht – der Bub wurde im Faaker See reglos gefunden. Am Ort, wo der Bub zuletzt gesichtet wurde, wurde intensiv nach ihm gesucht, jedoch zunächst ohne Erfolg. Erst nach Ausweitung des Suchradius konnte der Bub, welcher nach Aussagen der Einsatzkräfte nicht schwimmen konnte, von Tauchern der „Hauptfeuerwache Villach“ und der „Wasserrettung Einsatzstelle Villach“ im Faakersee in acht Metern Tiefe treibend bei einem Zufluss („Woronitza“-Bach), ungefähr 23 Meter vom Ufer entfernt, gefunden werden. Einsatzleiter Herbert Sternig von der Wasserrettung Faak am See zeigt sich zutiefst betrübt: „Das Kind wurde anscheinend vom Bach erfasst und in den See gespült. Die Reanimationsversuche waren aufgrund der bereits vergangenen Zeit nicht mehr erfolgreich.“ Tiefe Betroffenheit herrschte vor Ort bei allen Einsatzkräften.

 

An die hundert Einsatzkräfte von Wasserrettung, Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz mit Rettungshunden waren an der Suchaktion beteiligt.

Letzter Kampf ums Überleben

Der Bub wurde den Rettungskräften des Roten Kreuzes übergeben, die im LKH Klagenfurt noch alles versuchen, um das Leben des Kindes zu retten. Nach Auskunft des Klinikum Klagenfurts ist der Bub jedoch nach seiner Einlieferung in den frühen Abendstunden verstorben.

Kommentare laden