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Politik - Klagenfurt
Mag. Barbara Schreier (Abt. Jugend und Familie), Dr. Birgit Trattler (Leiterin Abt. Gesundheit), Prim. Dr. Wolfgang Wladika (Abteilungsvorstand Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinikum Klagenfurt) sowie die zuständigen politischen Referenten Stadtrat Mag. Franz Petritz und Stadtrat Markus Geiger. © StadtPresse / Fritz-Glinik

Ein Netzwerk für Kinder und Jugendliche:

Die Plattform Prävention Klagenfurt

Klagenfurt – Präventionsarbeit, egal ob zu den Themen Gewalt, Sucht, gesunde Ernährung oder Mobbing, ist heutzutage unerlässlich. Die Plattform Prävention Klagenfurt vereint alle Institutionen, die sich tagtäglich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen.

 2 Minuten Lesezeit (351 Wörter)

Seit 1997 engagiert sich die Stadt Klagenfurt im Bereich der Präventionsarbeit. Zahlreiche Projekte in Schulen, Kindergärten sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen werden bis heute regelmäßig durchgeführt. Eine neue, eigene Plattform vereint nun alle zuständigen Institutionen für diesen Bereich. Die „Plattform Prävention Klagenfurt“ vernetzt 50 Einrichtungen mit über 80 eigenen Angeboten. Ein praktischer Katalog gibt einen umfassenden Überblick mit allen Mitgliedern und Kontaktdaten.

Gewalt, Sucht, Mobbing und mehr

„Politik und Verwaltung können die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, dass diese wertvolle Arbeit in Zukunft noch besser vernetzt und durchgeführt werden kann“, erklärt Bildungsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz. Heute sind die Themen vielschichtiger als am Anfang der Präventionsarbeit: Gewalt, Sucht, gesunde Ernährung, vermehrter Medienkonsum, Mobbing, etc. in vielen Bereichen wird die Zielgruppe (6 bis 18-jährige) angesprochen. Ziel: die physische und psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu erhalten.

Kinder brauchen sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Als beratendes Mitglied und höchste Fachkraft in diesem Bereich wurde Prim. Dr. Wolfgang Wladika mit ins Boot geholt. Der Abteilungsvorstand der Neurologie und Psychiatrie für Kinder und Jugendliche am Klinikum Klagenfurt weiß, wie sehr sich die psychischen Probleme im Laufe der Jahre verändert haben. „Dank der Plattform, zu der auch Sport- und Freizeiteinrichtungen gehören, ist es möglich, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Nicht nur für die seelische Gesundheit ist das eine enorme Bereicherung, sondern auch für das soziale Gemeinschaftsgefühl“,
erklärt Primarius Wladika.

Aktion „Gesundes Frühstück“

Jugendreferent Stadtrat Markus Geiger weiß ebenso, dass Vorbeugen besser als heilen ist. Als Beispiel für die gute Arbeit nannte er ein Projekt aus dem Jugendzentrum St. Ruprecht: Mit der Aktion „gesundes Frühstück“ wird regelmäßig Präventionsarbeit zum Thema richtige Ernährung geleistet.
„Durch den intensiven Austausch aller Fachleute wissen wir, welche Themen gut abgedeckt sind, wo gibt’s noch Nachholbedarf, stimmt das Angebot etc.“, so Dr. Birgit Trattler, Leiterin der Abt. Gesundheit über die abteilungsübergreifende Arbeit. Sämtliche Angebote der Plattform richten sich an Pädagogen, Mitarbeitern in Kinder- und Jugendeinrichtungen und Eltern.

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