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Flughafen­verkauf im Gemeinderat beschlossen

Klagenfurt – Die Lilihill GmbH will im Rahmen einer Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafens 74,9% der Anteile übernehmen. Aber die Stadt musste ebenfalls noch zustimmen. Das hat sie heute getan.

 1 Minuten Lesezeit (170 Wörter) | Änderung am 19.06.2018 - 23:03

Die Sitzung fad heute, am 19. Juni 2018, hinter verschlossenen Türen statt. Dort wurde der Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile am Klagenfurter Flughafen auch vom Gemeinderat der Landeshauptstadt genehmigt. Die Stadt hält 20 Prozent am Flughafen. Auch das Land gab vor Kurzem seine Zustimmung. Der Beschluss fiel mit vier Gegenstimmen. Zuvor hatte Investor Franz Peter Orasch im Gemeinderat seine Pläne erläutert und Fragen des Stadtparlaments beantwortet. Land und Stadt werden weiter 25,1 Prozent der Anteile halten, wobei die Aufteilung wie bisher 80 Prozent Land und 20 Prozent Stadt sein wird.

Die Ausschreibung zur Teilprivatisierung des Kärnten Airports endete Anfang Oktober 2017. Kürzlich wurde das Vergabeverfahren abgeschlossen: Die Lilihill Capital Beteiligung GmbH unter Geschäftsführer Franz Orasch erhielt den Zuschlag. Der Beschluss wurde einstimmig in der Aufsichtsratssitzung der Kärntner Beteiligungsverwaltung gefasst.

Sitzung unter Verschwiegenheit

Diese Sitzung fand als vertrauliche Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da es hier auch um Details des Businessplans für die nächsten Jahre geht und kein Wettbewerbsnachteil für den Käufer entstehen soll.

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